Welche Muskeln arbeiten?
Beide Übungen trainieren die Bauchmuskeln, mit kleinen Unterschieden:
- Der gerade Bauchmuskel verläuft vorne von den Rippen zum Becken und beugt den Oberkörper nach vorne. Er ist der Hauptmuskel beider Übungen.
- Die schrägen Bauchmuskeln verlaufen seitlich am Rumpf und drehen oder neigen den Oberkörper. Sie arbeiten bei den seitlichen Varianten stärker mit. Mehr dazu im Beitrag schräge Bauchmuskeln.
- Die Hüftbeuger helfen bei Sit-ups mit, weil du den Oberkörper weit aufrichtest. Bei Crunches ist ihr Anteil kleiner.
Weitere Informationen findest du im Lexikon zu den Bauchmuskeln und im Muskel-Explorer. Eine Übersicht über Bauchtraining im Studio gibt dir der Beitrag Bauchmuskeln trainieren im Fitnessstudio.
Schritt für Schritt
- Position einnehmen. Lege dich auf den Rücken, die Knie sind angewinkelt, die Füsse stehen am Boden.
- Hände platzieren. Lege die Hände locker seitlich an die Schläfen oder kreuze sie vor der Brust. Ziehe nicht am Kopf.
- Bauch anspannen. Presse den unteren Rücken sanft Richtung Boden, ohne ins Hohlkreuz zu gehen.
- Aufrollen. Hebe beim Crunch nur Kopf und Schultern vom Boden, die Bewegung ist klein. Beim Sit-up richtest du den Oberkörper weiter auf. Atme beim Aufrollen aus.
- Kurz halten. Spanne den Bauch oben kurz an.
- Langsam absenken. Rolle kontrolliert zurück. Atme dabei ein.
- Nacken entspannt lassen. Der Blick geht zur Decke, das Kinn bleibt locker.
- Sauber bleiben. Beende den Satz, wenn du am Nacken ziehst oder Schwung holst.
Die Varianten im Video
Die Serie besteht aus zwei Übungsgruppen: Sit-ups und Crunches. Die Videos laufen ohne Ton in einer Schleife und starten, sobald du sie siehst.
Sit-ups
Beim Sit-up richtest du den Oberkörper weit auf. Der Bewegungsweg ist länger als beim Crunch.
Gerade Sit-ups
Die Grundform. Du richtest den Oberkörper gerade nach vorne auf. Weil der Bewegungsweg lang ist, arbeiten die Hüftbeuger deutlich mit. Halte die Füsse nur dann fest, wenn du ohne Hilfe nicht aufkommst.
Das Video dazu siehst du oben, direkt unter «Kurz erklärt».
Wie die Bauchmuskeln aufgebaut sind und was sie leisten, lernst du in der Personal Trainer Ausbildung im Modul 1 «Anatomie & Physiologie».
Seitliche Sit-ups
Beim seitlichen Sit-up richtest du den Oberkörper schräg auf. Dadurch arbeiten die schrägen Bauchmuskeln stärker. Führe die Bewegung langsam und ohne zu ziehen.
Crunches
Beim Crunch ist die Bewegung klein: Kopf und Schultern lösen sich vom Boden, der untere Rücken bleibt unten. Das Gewicht lässt sich am Kabelzug steigern.
Gerade Crunches
Du hebst nur Kopf und Schultern vom Boden. Die Bewegung ist klein, der untere Rücken bleibt am Boden. Diese Variante ist eine gute Wahl für Einsteiger und wenn du die Bauchmuskeln gezielt spüren möchtest.
Seitliche Crunches
Du führst die Schulter zur gegenüberliegenden Hüfte. Die schrägen Bauchmuskeln übernehmen einen grösseren Teil. Drehe den Oberkörper bewusst, ohne am Kopf zu ziehen.
Seitliche Crunches auf der Seite liegend
Du liegst seitlich und hebst den Oberkörper zur Seite. Die Bewegung ist klein und gezielt für die seitlichen Bauchmuskeln. Achte darauf, dass sich der Körper nicht nach hinten oder vorne dreht.
Crunches mit angehobenen Beinen
Die Beine sind angehoben. Das nimmt die Hüftbeuger etwas aus der Bewegung und das Becken steht stabiler. Die Übung ist für viele anspruchsvoller als der gerade Crunch am Boden.
Crunches kniend am Kabelzug
Du kniest vor dem Kabelzug und rollst den Oberkörper nach unten. Das Seil gibt einen gleichmässigen Widerstand, den du leicht steigern kannst. Die Bewegung kommt aus dem Bauch, die Arme führen nur.
Wie du Bauchtraining in den Plan einbaust und wie oft du es pro Woche sinnvoll machst, behandelt die Personal Trainer Ausbildung im Modul 8 «Trainingsplanerstellung».
Crunches sitzend am Seilzug
Im Sitzen führst du den Oberkörper gegen den Widerstand des Seilzugs nach vorne. Die Sitzposition ist stabil. Eine gute Wahl, wenn du am Gerät trainierst und den Widerstand dosieren möchtest.
Wie Ernährung und Training beim Bauch zusammenspielen, erklärt die Personal Trainer Ausbildung in den Modulen 9 «Energiebereitstellung» und 10 «Nahrungsergänzungsmittel».
Häufige Fehler und wie du sie vermeidest
- Am Kopf ziehen. Wer mit den Händen den Kopf nach vorne zieht, belastet den Nacken. Die Hände liegen nur locker an.
- Mit Schwung arbeiten. Wer den Oberkörper hochwirft, trainiert weniger. Führe die Bewegung langsam.
- Hohlkreuz. Der untere Rücken bleibt in sanftem Kontakt zum Boden. Spanne den Bauch an.
- Zu weit aufrichten bei Crunches. Ein Crunch ist klein. Wer sich ganz aufrichtet, macht einen Sit-up.
- Füsse festhalten lassen aus Gewohnheit. Wenn die Füsse fixiert sind, übernehmen die Hüftbeuger mehr. Nutze das bewusst.
- Atmung vergessen. Atme beim Aufrollen aus und beim Absenken ein.
Für wen eignen sich Sit-ups und Crunches?
Sit-ups und Crunches gehören zu den bekanntesten Bauchübungen. Sie sind einfach, brauchen wenig Platz und lassen sich skalieren. Davon profitieren vor allem:
- Einsteiger. Mit dem eigenen Körpergewicht lässt sich die Bewegung gut lernen. Mehr Übungen dazu im Beitrag Bauch trainieren zu Hause.
- Menschen, die ihre Bauchmuskeln sichtbar trainieren möchten. Wichtig: Sichtbare Bauchmuskeln hängen auch von der Ernährung ab. Siehe Abnehmen am Bauch.
- Fortgeschrittene im Studio. Am Kabelzug oder mit Gewicht gibt es Varianten, die den geraden Bauchmuskel stärker fordern.
- Sportler mit Rumpfbelastung. Kampfsport, Turnen und Ballsport verlangen einen kräftigen Rumpf.
- Trainierende, die ihren Rumpf ausgewogen aufbauen möchten. Sit-ups und Crunches sind ein Baustein neben Planks und Rotationsübungen.
Nicht für alle ist die Übung geeignet. Wer Nacken- oder Rückenbeschwerden hat, kann mit Alternativen besser fahren. Das beurteilt am besten eine Fachperson. Die Übung ist nur ein Teil eines guten Rumpftrainings.
Wo und wie du Sit-ups und Crunches einsetzt: Studio und Homeworkout
Im Fitnessstudio
Im Studio hast du mehr Möglichkeiten, die Belastung zu steuern:
- Schrägbank: Je steiler die Bank, desto schwerer die Übung. Das passt für Fortgeschrittene.
- Kabelzug kniend oder sitzend: Du rollst den Oberkörper gegen einen einstellbaren Widerstand. Das erlaubt genaue Steigerung. Mehr dazu im Beitrag Bauchmuskeln trainieren im Fitnessstudio.
- Bauchmaschine: Eine geführte Bewegung, die sich gut dosieren lässt.
- Medizinball oder Scheibe: Das Gewicht auf der Brust macht die Übung anspruchsvoller.
Zu Hause mit einfachen Mitteln
Zu Hause brauchst du nicht mehr als eine Matte:
- Crunches am Boden: Der Rücken bleibt grösstenteils am Boden, nur Kopf und Schulterblätter heben sich.
- Crunches mit angehobenen Beinen: Die Beine sind in der Luft, die Übung wird je nach Winkel leichter oder schwerer.
- Seitliche Crunches: Auf der Seite liegend oder mit Drehung beanspruchst du die seitlichen Bauchmuskeln mehr. Siehe schräge Bauchmuskeln.
- Sit-ups mit Fixierung der Füsse: Ein Sofa oder ein Partner halten die Füsse.
Der Vorteil zu Hause: Du kannst die Übung jederzeit und ohne Geräte machen. Mehr zur Einordnung im Beitrag Krafttraining.
So baust du Sit-ups und Crunches in dein Training ein
Am Ende der Einheit. Der Rumpf stabilisiert bei Grundübungen wie Kniebeuge und Kreuzheben. Wer ihn zu Beginn ermüdet, hat dort weniger Stabilität.
Wiederholungen. Zehn bis zwanzig Wiederholungen, je nach Übung. Bei Zusatzgewicht eher acht bis fünfzehn.
Häufigkeit. Zwei bis drei Mal pro Woche sind für viele gut machbar. Der Bauch erholt sich meist schneller als grosse Muskeln. Mehr dazu im Beitrag Erholung und Muskelaufbau.
Als Teil des Rumpftrainings. Kombiniere die Übung mit Planks, Beinheben und Rotationsübungen. Siehe alle Übungsvideos.
Ein Beispiel: So könnte eine Woche mit Sit-ups und Crunches aussehen
Die Beispiele sind Orientierungshilfen und kein persönlicher Plan. Bei Beschwerden, nach Verletzungen oder mit Medikamenten klärst du die Belastung vorher mit einer Fachperson.
Einsteiger zu Hause
Drei kurze Einheiten pro Woche: gerade Crunches, seitliche Crunches, Plank. Je zwei Sätze, ruhiges Tempo.
Studio, mittleres Niveau
Zwei Rumpfblöcke pro Woche: Crunches am Kabelzug mit Gewicht, Sit-ups auf der Schrägbank, Beinheben im Hang.
Fortgeschrittene
Zusatzgewicht, langsamere Tempi und Kombination mit Anti-Rotationsübungen. Die Variation verhindert, dass der Körper sich nur an eine Übung gewöhnt.
Welche Muskeln du im Alltag bei Sit-ups und Crunches brauchst
Der gerade Bauchmuskel und die Hüftbeuger sind im Alltag mehr beteiligt, als du denkst:
- Aus dem Bett aufstehen, ohne die Hände zu nutzen.
- Dich im Sitzen nach vorne beugen und wieder aufrichten.
- Etwas vom Boden aufheben und dich aufrichten.
- Husten, Niesen und Lachen: Der Bauch spannt sich kurz an.
- Gewichte tragen, wobei der Rumpf stabilisiert.
Wo die Bauchmuskeln liegen, siehst du im Muskel-Explorer. Zu den seitlichen Anteilen findest du mehr im Beitrag schräge Bauchmuskeln.
Fussball, Hyrox, Tennis, Golf, ab 40 und Generation Z: Wer Sit-ups und Crunches nutzt
- Fussballspieler. Rumpfstabilität hilft bei Zweikämpfen, Schüssen und Sprüngen. Crunches sind einer von mehreren Bausteinen. Siehe Athletiktraining Fussball.
- Hyrox-Athleten. Wall Balls und Burpee Broad Jumps verlangen einen belastbaren Rumpf. Bauchübungen ergänzen Ausdauertraining. Siehe Hyrox Training Schweiz.
- Tennisspieler. Der Aufschlag und die Rumpfrotation brauchen kräftige Bauchmuskeln. Ergänzend sind seitliche Übungen sinnvoll. Siehe Krafttraining für Tennisspieler.
- Golfspieler. Der Schwung nutzt die Rumpfmuskulatur. Gerade und seitliche Bauchmuskeln wirken zusammen. Siehe Ausbildung für Golftrainer.
- Personen ab 40. Ein kräftiger Rumpf unterstützt Haltung und Alltag. Bei Rücken- oder Nackenbeschwerden sind angepasste Varianten sinnvoll. Siehe Longevity durch Krafttraining.
- Generation Z. Viele junge Menschen kennen Bauchübungen aus Social Media. Sie möchten verstehen, welche Übungen wirklich sinnvoll sind und warum nicht jede Übung für jeden passt. Siehe Fitness als Karriere für Gen Z.
Was hinter der Übung steckt: Gerader Bauchmuskel, Hüftbeuger und Wirbelsäule
Der gerade Bauchmuskel verläuft vom Brustkorb zum Becken und beugt den Rumpf. Beim Crunch hebst du nur Kopf und Schulterblätter, die Bewegung ist klein. Beim Sit-up kommst du weiter nach oben, und die Hüftbeuger arbeiten stärker mit.
Welcher Teil des geraden Bauchmuskels stärker beansprucht wird, ist ein Thema, zu dem es unterschiedliche Aussagen gibt. In der Praxis gibt es mittlerweile verschiedene Sichtweisen, weil sich die Wissenschaft laufend weiterentwickelt und Athleten sowie Wissenschaftler neue Erkenntnisse gewinnen.
Hüftbeuger. Bei Sit-ups mit fixierten Füssen übernehmen die Hüftbeuger einen grossen Teil der Arbeit. Das kann für manche Personen angenehm, für andere unangenehm im unteren Rücken sein. Dann sind Crunches die bessere Wahl.
Wirbelsäule und Bandscheiben. Wiederholtes starkes Beugen der Wirbelsäule belastet die Bandscheiben. Wie viel davon individuell sinnvoll ist, hängt von Vorgeschichte und Belastung ab. Darum ist ein Gespräch mit einer Fachperson wichtig, wenn du Rückenprobleme hattest.
Häufige Irrtümer rund um Sit-ups und Crunches
- «Mit Crunches verliere ich Bauchfett.» Der Körper baut Fett nicht gezielt an einer Stelle ab. Wichtig sind Energiebilanz, Ernährung und Gesamtbewegung. Siehe Abnehmen am Bauch.
- «Je mehr Wiederholungen, desto besser.» Hundert Wiederholungen mit Schwung bringen wenig. Wenige, saubere Wiederholungen mit steigender Last sind effektiver.
- «Sit-ups sind besser als Crunches.» Keine ist grundsätzlich besser. Die Wahl hängt von Ziel, Rücken und Nacken ab.
- «Nackenziehen gehört dazu.» Wenn der Nacken zieht, ist die Technik meist falsch. Hände am Kopf dienen nur als Stütze.
Vom Einsteiger zum Fortgeschrittenen: So steigerst du Sit-ups und Crunches
- Stufe 1: Crunch am Boden. Kleine Bewegung, Atmung und Rumpfspannung lernen.
- Stufe 2: Mit angehobenen Beinen. Der Hebel verändert die Belastung.
- Stufe 3: Kabelzug oder Gerät. Der Widerstand lässt sich fein steigern.
- Stufe 4: Sit-ups mit Zusatz. Gewicht, Schrägbank oder langsameres Tempo.
Steigere die Schwierigkeit schrittweise. Eine zu rasche Steigerung zeigt sich oft im Nacken oder im unteren Rücken.
Der Blick des Trainers: Worauf Personal Trainer bei Sit-ups und Crunches achten
- Zieht die Person mit den Händen am Nacken?
- Kommt die Bewegung aus dem Bauch oder aus der Hüfte?
- Bleibt der Unterrücken stabil auf der Matte?
- Wie ist das Tempo, wird geschwungen?
- Passt die Übung zur Vorgeschichte der Person?
Vor dem Training klärt ein Trainer in der Anamnese, ob es Beschwerden, Verletzungen oder Medikamente gibt. Mehr dazu im Beitrag Anamnese im Personal Training. Diese Beobachtungen entscheiden, ob eine Übung passt oder angepasst werden muss.
Begriffe rund um Sit-ups und Crunches einfach erklärt
- Gerader Bauchmuskel (Rectus abdominis): Der Muskel, der den Rumpf nach vorne beugt.
- Hüftbeuger: Muskeln, die das Bein nach vorne zum Körper bringen und beim Sit-up mitarbeiten.
- Crunch: Verkürzte Bewegung, bei der nur Schulterblätter und Kopf angehoben werden.
- Sit-up: Vollständiges Aufrichten des Oberkörpers.
- Rumpfstabilität: Fähigkeit, den Rumpf unter Belastung stabil zu halten.
Mehr Begriffe findest du im Fitness-Lexikon.
Tempo, Pausen und Atmung: Was bei Sit-ups und Crunches wirklich zählt
Arbeite kontrolliert: etwa zwei Sekunden hoch, eine Sekunde halten, zwei bis drei Sekunden zurück. Schnelle Wiederholungen mit Schwung bringen wenig.
Pausen von 45 bis 90 Sekunden sind bei Bauchübungen üblich. Wer mit Zusatzgewicht arbeitet, plant etwas mehr Pause ein.
Atme beim Hochkommen aus, beim Absenken ein. Das hilft, die Bauchspannung zu halten.
Beende den Satz, wenn der Nacken zieht, der Rücken schmerzt oder die Technik zerfällt.
Fragen aus der Praxis rund um Sit-ups und Crunches
Typische Fragen: Wie viele Wiederholungen sind richtig? Das hängt von Variante und Gewicht ab. Zehn bis zwanzig saubere Wiederholungen sind eine Orientierung. Soll ich jeden Tag trainieren? Der Bauch erholt sich schneller als grosse Muskeln, aber ein Ruhetag pro Woche schadet nicht. Was, wenn mir der Rücken weh tut? Dann wählst du eine andere Übung oder lässt die Technik prüfen. Schmerzen im Rücken sind ein Signal, nicht ein Zeichen für Fortschritt.
Warum du Sit-ups und Crunches verstehen und üben solltest
Bauchübungen sind beliebt, werden aber oft missverstanden. Wer Anatomie, Rumpfmechanik und Trainingsziele kennt, kann besser entscheiden, welche Übung passt und welche nicht.
Das gilt für dein eigenes Training, aber auch für Menschen, die du später anleitest. Wer erklären kann, warum ein Crunch bei einer Person passt und bei einer anderen nicht, wirkt kompetent und wird ernst genommen.
Üben bedeutet dabei mehr als wiederholen: Du probierst Varianten aus, spürst Unterschiede in Bauch, Hüfte und Nacken und lernst, die Rückmeldungen deines Körpers einzuordnen. Verstehen bedeutet, die Gründe dahinter zu kennen, etwa warum fixierte Füsse die Hüftbeuger stärker fordern oder warum ein kleiner Bewegungsumfang beim Crunch genügt. Beides zusammen macht dein Training sicherer und wirksamer.
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Erwachsenen, an mindestens zwei Tagen pro Woche die grossen Muskelgruppen zu kräftigen.
In der Personal Trainer Ausbildung der SNF Academy lernst du genau solche Zusammenhänge: Anatomie und Muskelfunktion (Modul 1), Grundlagen Kraftsport (Modul 3), Übungen mit Körperhaltung und typischen Fehlern (Modul 6), Regeneration (Modul 7), Trainingsplanung (Modul 8) sowie Ernährung (Modul 9), weil sichtbare Bauchmuskeln auch eine Frage der Energiebilanz sind. Birol Isik hat die Ausbildung aufgebaut. Absolventen sind Fussball-, Golf- und Tennistrainer, Hyrox-Athleten, Menschen ab 40 und junge Menschen der Generation Z. Mehr zur Ausbildung für Fussballtrainer und Tennislehrer, zur Dauer und zu den Kosten.
Wie ein Personal Trainer die Übung vermittelt
Sit-ups und Crunches gehören zu den bekanntesten Bauchübungen und werden oft falsch ausgeführt. Ein Personal Trainer achtet deshalb auf:
- Zieht die Person am Kopf oder am Nacken?
- Wird mit Schwung gearbeitet?
- Bleibt der untere Rücken stabil?
- Passt der Bewegungsweg zum Ziel: Crunch für die gezielte Bauchspannung, Sit-up für die längere Bewegung?
Je nach Person wählt er die gerade, die seitliche oder die Kabelzug-Variante. Bauchübungen lernst du in der Personal Trainer Ausbildung der SNF Academy im Modul 6 «Übungen» (Teil 4 – Isolationsübungen), mit Erklärungen zu Körperhaltung, Ausführung und Variationen. Die Videos auf dieser Seite stammen aus der Videobibliothek der Ausbildung.
Passt Ernährung dazu?
Viele Menschen hoffen, mit Bauchübungen den Bauch sichtbar zu machen. Die Übungen stärken die Muskeln, Fett am Bauch verschwindet aber nicht gezielt an dieser Stelle. Wie Ernährung und Training dabei zusammenspielen, erklärt der Beitrag Abnehmen am Bauch. Das Wissen dazu vermittelt die Ernährungscoach Ausbildung der SNF Academy.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder trainerische Beratung. Bei Schmerzen, Vorerkrankungen oder Unsicherheit sprich vor dem Training mit einer Fachperson.















