Zum ganzen Shop
Alle Ausbildungen
Online-AusbildungErnährungscoach Starter

Diplom in 9 Modulen – von Grundlagen Biologie über Makronährstoffe bis Ernährungscoaching. 100 % online.

CHF2’199statt CHF 4’998
Zur Ausbildung
Zwei DiplomeFitness Kombi Paket

Personal Trainer und Ernährungscoach in einem Paket – Training und Ernährung aus einer Hand.

CHF3’699statt CHF 9’996
Zur Ausbildung

Angebote

Fitness Kombi PaketZwei DiplomeCHF 3’699PREMIUM-Paket2 Diplome + BusinessCHF 7’949VIP Fitness & Business4 in 1 · 1:1 MentoringCHF 13’369

Immer inklusive

  • 365 Tage Zugang pro Ausbildung
  • Startdatum frei wählbar
  • Erste Online-Prüfung inklusive
  • Persönlicher Support
Mit Birol IsikBusiness Masterclass

Positionierung, Digital-Marketing, SEO & KI-Sichtbarkeit, Verkauf und Kundengewinnung.

Masterclass ansehen
Welche Ausbildung passt zu mir?Kostenlose Beratung
Quiz · 30 Sekunden
Womit möchtest du Menschen begleiten?
Was ist dein Ziel?
Unsere Empfehlung

Ansehen
Lieber persönlich?Daniela Isik und Birol Isik beraten dich kostenlos und unverbindlich.Beratung anfragen
Coaching-Übersicht
PersönlichkeitsentwicklungÜbersicht Persönlichkeitsentwicklung
Für wen geeignet?
Kontakt für Firmen
Beratung Selbstständigkeit
Blog
Studien
Ernährungscoach RatgeberÜbersicht Ernährungscoach Ratgeber
Karriere in der Schweiz
Fitnessstudios
Alle Beiträge
Über die SNF Academy
Anerkennung & Qualität
Bewertung
Mehr zur Akademie

Sex, Pornos und unsere Gesundheit

Pornos und Sex: Erotik, Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung, Weiterbildung Schweiz, Ausbildung Suisse, Switzerland

  • Aktualisiert
  • 18 Min. Lesezeit
Paar sitzt entspannt Händchen haltend auf dem Sofa, Smartphones liegen weg, warmes Licht – Sexualität und Gesundheit: Was im Gehirn passiert
Kernaussage

Es ist nie zu früh oder zu spät, Massnahmen zu ergreifen, um das Gehirn auf lange Sicht gesund zu erhalten.

Sex, Pornos, unser Gehirn und die Gesundheit: Das solltest Du wissen

In unserem Gehirn ist ständig etwas los. Es verändert sich ständig, wächst, formt sich um und verdrahtet sich neu, je nachdem, was wir tun, sehen und hören. Je mehr wir unseren Geist mit hochwertigen Informationen füttern, oder dem Erlernen neuer Dinge herausfordern, desto besser. Es ist nie zu früh oder zu spät, Massnahmen zu ergreifen, um das Gehirn auf lange Sicht gesund zu erhalten. Du wirst überrascht sein, wie viel Einfluss Du auf Dein Schicksal hast, wenn Du Dich bewusst für oder gegen etwas entscheidest.

Sex und Pornos - Na und? Ist es wirklich egal, ob wir regelmässig Pornos konsumieren und jeder mit jedem schläft?

Wechselnde Partnerschaften sind heute verbreitet. Der Psychiater Raphael Bonelli hält Affären für ungesund. Aus meiner Sicht lohnt es sich, bewusst darüber nachzudenken, wie sich solche Erfahrungen auf die mentale Verfassung auswirken.

Bevor wir loslegen, möchte ich folgende Begriffe aufgreifen und diese versuchen einfach zu erklären:

  • Der Geist wird oft als der Teil einer Person betrachtet, der für Denken, Bewusstsein und Gefühle verantwortlich ist. Manche Menschen sehen den Geist auch als das, was eine Person ausmacht und sie von anderen unterscheidet.
  • Die Seele wird häufig als das immaterielle, spirituelle Element einer Person betrachtet, das unabhängig vom Körper existiert und auch nach dem Tod weiterlebt. Die Vorstellungen von der Seele und ihrem Wesen variieren jedoch stark und sind in vielen Kulturen und Philosophien unterschiedlich.
  • Der Körper ist der physische Teil einer Person, der aus Fleisch, Knochen und anderen Materialien besteht. Der Körper ist der Sitz der Sinne und des Bewusstseins und ermöglicht es uns, uns im Raum und in der Welt zu bewegen und zu agieren.

These: Austausch von Emotionen & Erfahrungen auf der mentalen Ebene

Könnte es sein, dass wenn eine Person mit jemandem Sex hat, über das Herzmagnetfeld Emotionen, Gedanken und Erfahrungen ausgetauscht werden? Ist es möglich, dass die Personen durch diesen Akt sich gegenseitig positiv oder negativ beeinflussen?

Meine Gedanken: Durch den sexuellen Akt tauscht der Mensch sich nicht nur physisch, sondern auch mental aus. Denn der Mensch ist, wie ich es sehe und betrachte ein Konstrukt aus drei Einheiten. Nämlich: Geist, Seele und Körper.

Gedanken: Was geschieht genau?

Ist es möglich, dass es eine geistige DNA gibt? Wenn ja, dann müssten wir uns über folgende Thesen und Überlegungen Gedanken machen:

Übertragung von Informationen

​These von mir: Die geistige DNA wird während des Aktes mit neuen Informationen überschrieben. Mit diesen Informationen arbeitet dann der Geist. Wenn jemand also mit jemandem Sex hat, der eifersüchtig und ängstlich ist oder nur Probleme und Sorgen hat, werden diese Informationen auf den jeweiligen Sexualpartner übertragen.

Der Grund liegt darin, dass durch die geistige Vernetzung, die Informationen in das Bewusstseinsfeld der jeweiligen Partner gelangen und dort den Gedankenfluss beeinflussen. Dies wird dann über die Musterbildung (regelmässige Erregung und Stimulation der neuronalen Aktivität) im Verhalten sichtbar. Weil Menschen die elektromagnetischen Felder (EMF) mit den Augen nicht sehen können, schliessen sie solche Überlegungen aus. Nicht zuletzt, weil auch die Wissenschaft darüber nichts veröffentlicht.

Wie gesagt: Das ist eine These von mir. Ich bin kein Wissenschaftler, dennoch bin ich seit über 19 Jahren an der Front, berate und coache Führungspersönlichkeiten in Sachen Veränderungen und Entwicklung. Zudem habe ich das Thema nun seit mehr als 10 Jahren intensiv studiert und Erkenntnisse gewonnen. Die wissenschaftlichen Quellen sind am des Artikels positioniert.

Du bist Skeptisch? Ist auch richtig so. Sollte auch so sein

Wenn Du jetzt diesen Gedanken & Überlegungen gegenüber skeptisch bist, dann stelle Dir folgende Fragen:

  • Siehst Du die W-LAN / Mobilfunkstrahlen Strahlen?
  • Kannst Du die Luft, die Du jetzt gerade einatmest, sehen?
  • Wieso siehst Du tagsüber die Sterne nicht?
  • Wenn wir miteinander telefonieren, siehst Du die Verbindung auch nicht, oder?

Nur weil unsere Sinne gewisse Dinge nicht erfassen können und weil die Wissenschaft über etwas nicht berichtet oder schreibt, bedeutet das nicht, dass es dies nicht gibt.

Pornos, Sex und unser Gehirn

Pornos sind auch in der Schweiz ein Tabuthema. Doch immer mehr und vor allem immer jüngere Menschen, insbesondere Männer, konsumieren Pornos, und bei manchen entwickelt sich ein problematischer, suchtähnlicher Konsum. Viele halten das für harmlos; mögliche Auswirkungen auf Gesundheit, Beziehungen, Sexualleben und Gehirn werden in der Forschung jedoch intensiv untersucht.

Grund­informationen über das Gehirn

Wenn das Gehirnwachstum mit ca. 20 Jahren abgeschlossen ist, bleibt es trotzdem formbar. In der Neurowissenschaft spricht man von Neuroplastizität. Alles, was wir täglich sehen, erfahren, fühlen, begreifen erzeugt Spuren in unserem Gehirn.

Mentale Landkarte

Die mentalen Prozesse werden stark durch zwei Sinneskanäle beeinflusst:

Durch die Augen und durch unser Gehör​

Unsere Augen

In jeder Sekunde strömen durch das menschliche Auge Milliarden von Informationen (Bits), wodurch jeder von uns seine eigene Realität (Wirklichkeit*) erlebt. Wir haben jedoch ein beschränktes Sehvermögen und können nicht alle Dinge visuell erfassen, welche uns umgeben.

So sehen wir z.B. keine Infrarotstrahlen oder können auch die Verbindungen (Frequenzen) von Mobiltelefonen, Navigationssystemen oder vom Internet nicht sehen. 

Zur Info: Unsere Augen sehen nur einen Lichtwellenbereich von 400 bis 800 Nanometer.

Wir nehmen nicht alles wahr, was uns umgibt

​Die Tatsache, dass wir nur einen Bruchteil von dem sehen, was uns umgibt, zeigt uns auf, wie begrenzt unsere physischen Instrumente sind, mit welchen wir versuchen, das Leben zu erfassen.

Spätestens nach diesen zwei Überlegungen sollte jeder sein bisheriges Wissen, welches in seinem Verstand abgelegt ist, hinterfragen. Wie gut und wie tiefgründig wir das Leben erfassen, und den Umgang mit Widrigkeiten und Herausforderungen meistern, ist von folgenden Faktoren abhängig:

  • Bildung & Konditionierung
  • Seelische Verfassung
  • Glaubenssätze
  • Physischer Gesundheitszustand
  • Empathie
  • Glauben
  • Mentale Programmierung
  • Urteilsfähigkeit / Analytische Fähigkeiten

Die oben erwähnten Faktoren werden durch die Informationen beeinflusst, welche wir tagtäglich konsumieren.

Bemerkung: Die Musterbildung wird stark durch den visuellen Kanal gebildet und auch beeinflusst.

Unser Gehör

Aus der Wissenschaft weiss man, dass das Hörvermögen der Menschen zwischen 20 Hz und 20 kHz (20.000 Hz) liegt. Frequenzen, welche darüber oder darunter liegen (Ultraschall oder Infraschall) können in der Regel* von Menschen nicht wahrgenommen werden. Das menschliche Bewusstsein kann durch Frequenzen beeinflusst werden.

*Am Max-Planck-Institut wurden Aktivitäten im Gehirn gemessen und visualisiert: siehe Bild - Quelle Copyright: Max-Planck-Institut

sex

Sex- und Pornokonsum - Erkenntnisse aus der Wissenschaft

1. In einer Studie war häufiger Pornokonsum mit einem kleineren Volumen im Striatum, einem Teil des Belohnungssystems, verbunden (Kühn & Gallinat, 2014). Ob der Konsum die Ursache ist, lässt sich daraus allerdings nicht ableiten.

2. Diskutiert wird auch ein Einfluss auf den präfrontalen Cortex (PFC), sozusagen den Regisseur im Gehirn (Hilton & Watts, 2011). Die Aufgaben des PFC sind unter anderem:

  • Aufmerksamkeit
  • Entscheidungsfindung
  • Planung
  • ethische Überlegungen
  • Sozialverhalten
  • Gefühlserleben
  • Gedankenmanagement
  • Persönlichkeit und Bewusstsein​

Fachleute beschreiben bei problematischem Konsum mögliche Folgen wie Antriebslosigkeit, Motivationsprobleme, Schwierigkeiten bei Entscheidungen, Gereiztheit, Rückzug oder eine verzerrte Wahrnehmung.

Die moderne Gehirnforschung zeigt, dass das Gehirn durch Pornografiekonsum verändert kann. Der Autor und Forscher Norman Doidge äussert sich wie folgt:

Indem Pornografie einen unendliche Fülle sexueller Objekte anbietet, wird das Appetitsystem hyperaktiviert. Pornokonsumenten entwickeln neue Landkarten in ihrem Gehirn, die sich an den Fotos von Videos orientieren.

Da das Gehirn nach dem Prinzip "use it or loose it" (benutzen oder verlieren) funktioniert, entsteht das Bedürfnis, eine Landkarte, die wir entwickelt haben, aktiviert zu halten. So wie unsere Muskeln nach Aktivität verlangen, wenn wir den ganzen Tag gesessen sind, so wollen auch unsere Sinne stimuliert werden.

Die Männer, die am Computer Porno konsumieren, sind sich nicht bewusst, dass sie sich auf pornografische Trainingssitzungen eingelassen haben, welche alles Bedingungen für eine plastische Veränderung der Landkarten des Gehirns erfüllen.

Die Forschung und der Konsum von Pornos

Die Gehirnforschung hat gezeigt, dass der Konsum von Pornografie Einfluss auf das Gehirn hat und Veränderungen in Gehirnstruktur und -funktion verursacht. Studien haben etwa gezeigt, dass der häufige Konsum von Pornografie die Aktivität bestimmter Bereiche des Gehirns verändern und die Verarbeitung von Belohnungen und Vergnügen beeinflussen kann. Es gibt auch Hinweise darauf, dass der Konsum von Pornografie die Fähigkeit beeinträchtigen kann, zwischen fiktionalen und realen sexuellen Erfahrungen zu unterscheiden, was Auswirkungen auf das sexuelle Verhalten und die Beziehungen zu anderen Menschen hat.

Was können wir in Bezug auf Sex- und Pornokonsum tun?​​

Leider ist es eine traurige Wahrheit, dass immer mehr jugendliche durch die Trends, welche auf Social Media Kanälen und Medien gefördert wird, sich mental schaden. Dies hat auch einen Einfluss auf unser gesellschaftliches zusammenleben. Denn die mentalen Prozesse beeinflussen massgeblich unsere Wahrnehmung. Wer regelmässig Pornos konsumiert, formt nicht nur unbewusst seine innere innere Welt (innere Überzeugungen / Glaubenssätze), sondern schwächt auch sich selbst.

Der Begriff "Pornhub" wird pro Monat in der Schweiz mehr als 2.5 Millionen eingegeben. Weltweit sind es 370 Millionen. Eine beträchtliche Zahl. Weitere Begriffe, welche in Zusammenhang mit Pornos gesucht werden, findest unten im Bild:

Das Hormon Oxytocin, Sex / Masturbation oder Onanie bzw. Selbst­befriedigung

Das Hormon Oxytocin wird während dem Sexakt ausgeschüttet und beeinflusst unter anderem auch das Bindungsverhalten und die Empathie.

Wer im Internet regelmässig Pornos konsumiert und sich selbst befriedigt, erzeugt neue mentale Muster in seinem Gehirn. Seine Fantasiewelt wird aufgewirbelt. Durch das Ejakulieren entsteht eine neue Bindung zu einer digitalen Figur (Kopfkino). Die Szenen aus den Videos und Bilder sucht er vergeblich in der realen Welt.

Dasselbe Prinzip gilt für die nachstehen Beispiele:

Wer Sex mit Prostituierten hat oder regelmässig wechselnde Partnerschaften eingeht, kann aus meiner Sicht Mühe bekommen, sich auf eine feste Beziehung einzulassen.

Mögliche Folgen von problematischem Pornokonsum

  • Suchtähnliches Verhalten und Kontrollverlust
  • Reduzierung der Sexualität auf Triebbefriedigung
  • Unrealistische Erwartungen an die Partnerin oder den Partner
  • Orientierungslosigkeit in Bezug auf Beziehung und Sexualität

Wie Medien Gewohnheiten beeinflussen können

Edward Bernays, der Neffe von Sigmund Freud erleutert die Methoden der Massenmanipulation in seinem Buch "Propaganda", welches bereits im Jahre "1928" veröffentlicht wurde. Die Manupulationstechniken nennt er "engineering of consent".

Er schreibt

Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unser Land ist. In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei den Geschäften, in unseren sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken werden wir durch eine relativ geringe Zahl von Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die Fäden ziehen, welche das öffentliche Denken kontrollieren.

Buch Edward Bernays, Propaganda, H. Liveright, New York 1928, S. 71

Pornosucht & Forschung

Christa Meves, Kinder- und Jungendtherapeutin sagt:

Der gestörte Geschlechtstrieb bewirkt durch die totale Ablösung von seinem Ziel, der Fortpflanzung, Sexualsucht in einer Fülle von Spielarten und Ersatzbefriedigungen, wozu jegliche Perversionen zu rechnen sind. Eine besondere Gefahr für männliche Jugendliche ist die im Internet spielend leicht erreichbare, breit präsentierte harte Pornografie. Unter Masturbation wird bald als süchtig nach härterem Anreiz gesucht, sodass auch hier die Gefahr von Triebtäterschaft ins Blickfeld rückt. Zum Quälen, zum Vergewaltigen, ja schliesslich zum Drang, Kinder zu einer sie missbrauchenden Ersatzbefriedigung zu benutzen.

Prof. Dr. Victor Cline, Psychologe und Psychotherapeut kommt aufgrund seiner Erfahrung zu folgendem Erkenntnis:

Er beschreibt aufgrund seiner therapeutischen Erfahrung ein Modell in fünf Stufen; ein kausaler Zusammenhang zwischen Pornografie und Verbrechen ist wissenschaftlich umstritten:

  1. Früher Kontakt mit Pornografie (in jungen Jahren als Kind / Teenager)
  2. Step by step entsteht die Sucht. Pornografie wird zu einem festen Bestandteil ihres Lebens
  3. Mehr und mehr. Normal reicht nicht. Die Rede ist von "Eskalation". Härtere Stellungen, um das Gefühl von "HIGH" zu erzielen.
  4. Desensibilisierung. Was früher als Scham- und Schockgefühl galt, wird mittlerweile akzeptiert und bald als langweilig wahrgenommen.
  5. Ausleben: Die Fantasien werden in die Realität übertragen, bis hin zu riskantem oder grenzüberschreitendem Verhalten.

Geschlechtskrankheiten durch Prostitution

Geschlechtskrankheiten werden durch den Austausch von Körperflüssigkeiten während des Geschlechtsverkehrs übertragen. Prostituierte, die keine Kondome verwenden oder unter behandlungsbedürftigen Geschlechtskrankheiten leiden, können diese Krankheiten an ihre Kunden weitergeben.

Das Geschäft mit Prostitution

Es gibt viele Gründe, warum Frauen sich prostituieren. Sehr viele Frauen tun dies, weil sie finanziell in Not sind. Sie denken, dass das die einzige und letzte Möglichkeit ist, Geld zu verdienen und verkaufen Ihren Körper. Andere Frauen sehen Prostitution als eine Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen. In den meisten Fällen werden Frauen auch gezwungen, sich zu prostituieren. Es ist wichtig zu beachten, dass Prostitution für viele Frauen eine gefährliche und oftmals von Ausbeutung geprägte Tätigkeit ist. Jedes Mal, wenn ein mit einer Prostituierte schläft, fördert er das Geschäftsmodell.

Sexarbeit - Knapp 1 Milliarde Jahresumsatz in der Schweiz

Gem. Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration. Jahresumsatz 2017

Umsatzahlen

Die Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen ist gross. Von 350‘000 Männern ist die Rede, die mindestens einmal pro Jahr Freier sind, das heisst, fast jeder fünfte Mann in der Schweiz zwischen 20 und 65 Jahren.

1. ExpertInnen schätzen, dass in der Schweiz jährlich 4‘000 bis 8‘000 Personen im Erotikgewerbe arbeiten.

2. Da sich mehrere Sexarbeitende über ein Jahr hinweg einen Arbeitsplatz teilen, schätzen andere ExpertInnen, dass es 13‘000 bis 20‘000 sind.

3. Der Jahresumsatz des Sexgewerbes in der Schweiz beläuft sich schätzungsweise auf eine halbe bis zu einer Milliarde Franken.

4. Nur der geringste dieses Profits geht an Sexarbeitende selbst, der grössere Teil verteilt sich auf Betreiber und Vermittlerin der Sexindustrie. NGOs schätzen, dass rund 75 Prozent der Frauen im Sexgewerbe in der Schweiz Migrantinnen sind.

Quelle: https://www.fiz-info.ch/images/content/Downloads_DE/Downloads_Sexarbeit/SA_Factsheet.pdf

Randbemerkung: Wir sprechen hier Prostitution. Verkauf von Erotikartikel, wie Sextoys, Dessous, Intimgel, BDSM, Massage Cremen, Sex- und Porno-Games, usw. … sind hier nicht berücksichtigt.

Psychische und physische Schaden...

Untersuchungen zeigen auf, dass Pornodarstellerinnen und Pornodarsteller durch ihre Beteiligung an Pornografie schwerwiegende psychische und physische Schäden erleiden. Die Studien hierfür findest Du hier, hier und hier

Kritikerinnen und Kritiker bemängeln, dass Frauen oft als Lustobjekte dargestellt und junge Menschen unter Druck gesetzt werden, häufig unter dem Versprechen, berühmt zu werden.

Achtung bitte keine Vorurteile: Menschen welche Pornos und Sex konsumieren, sind nicht schlechte Menschen

​Menschen, welche regelmässig Sex mit verschiedenen Partnern haben und Pornos konsumieren, sind nicht böse, sondern sind gefangen in negativen Denkmustern.

Mein Tipp: Unterstütze bedürftige Menschen, in dem Du diesen Blogartikel und meine Podcasts mit Ihnen teilst.

Top-Wissenschaftler Erforschen wie Pornografie unser Gehirn und unser Leben verändert

Zehn Professoren und Forscher, die sich mit den Themen aus dem Artikel „Sex, Pornos und unsere Gesundheit“ auseinandergesetzt haben und relevante Forschung betrieben haben:

Dr. Valerie Voon

Professorin für Psychiatrie an der Universität Cambridge. Ihre Forschung untersucht die neurologischen Auswirkungen von Verhaltenssüchten, einschliesslich Pornografiesucht.

Dr. Matthias Brand

Professor für Psychologie an der Universität Duisburg-Essen. Er hat umfangreiche Arbeiten zu den neurobiologischen Grundlagen von Internet- und Pornografiesucht durchgeführt.

Dr. Simone Kühn

Wissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Sie erforscht die Auswirkungen von Pornografiekonsum auf das Gehirn.

Dr. Marc Potenza

Professor für Psychiatrie an der Yale University. Seine Forschung umfasst Verhaltenssüchte und deren neurologische Grundlagen, einschliesslich Pornografie.

Dr. Paula Banca

Neurowissenschaftlerin an der Universität Cambridge. Sie hat Arbeiten zu den Auswirkungen von Pornografie auf die Belohnungssysteme des Gehirns veröffentlicht.

Dr. Nicole Prause

Neurowissenschaftlerin und Gründerin des Liberos Center. Ihre Forschung konzentriert sich auf die sexuelle Psychophysiologie und die Auswirkungen von Pornografie.

Dr. Christian Laier

Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Duisburg-Essen. Er erforscht die psychologischen Effekte von Pornografiekonsum und -sucht.

Dr. Jim Pfaus

Professor für Psychologie an der Concordia University in Kanada. Er untersucht die Neurobiologie der sexuellen Motivation und die Auswirkungen von Pornografie.

Dr. Samuel Perry

Professor für Soziologie an der University of Oklahoma. Seine Forschung befasst sich mit den sozialen und psychologischen Auswirkungen von Pornografie auf Beziehungen und Familien.

Dr. Joshua Grubbs

Professor für Psychologie an der Bowling Green State University. Er erforscht Pornografiesucht und deren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und Beziehungen.

Diese Forscherinnen und Forscher haben zu den Themen dieses Artikels geforscht, mit teils unterschiedlichen Ergebnissen und Einschätzungen. Ihre Arbeiten helfen, die Diskussion wissenschaftlich einzuordnen.

Zusammenfassung Artikel "Sex, Pornos und unsere Gesundheit. Wie beeinflussen Sex und Pornos unser Leben und Verhalten?"

Dieser Artikel auf snfa.ch untersucht die Auswirkungen von Pornografie auf die Gesundheit und das Gehirn. Er beschreibt, dass Pornokonsum zu suchtähnlichem Verhalten führen kann, weil das Gehirn auf den Dopamin-Kick reagiert, den Pornos auslösen. Diese ständige Stimulation kann zu Desensibilisierung führen, sodass immer extremere Inhalte gesucht werden. Ausserdem kann Pornografie unrealistische Erwartungen an Sexualität und Beziehungen schaffen, was besonders bei jungen Menschen problematisch ist.

Sex, Pornos und das Gehirn

Der Artikel von Birol Isik beschreibt auch Studien, die Zusammenhänge zwischen Pornokonsum und Veränderungen in Bereichen des Gehirns zeigen, die für Motivation und Belohnung zuständig sind. Darüber hinaus ist Pornokonsum oft mit Scham- und Schuldgefühlen verbunden, was zu psychischen Belastungen wie Depressionen und Angstzuständen beitragen kann.

Psychischer Schaden der Pornodarsteller

Ein weiteres wichtiges Thema im Artikel von Birol Isik ist die Auswirkung auf die Pornodarsteller selbst. Es wird betont, dass viele Darsteller körperliche und psychische Schäden erleiden, oft in einem Umfeld arbeiten, das von Ausbeutung und Missbrauch geprägt ist. Der Artikel warnt auch vor den gesellschaftlichen Konsequenzen eines zunehmenden Pornokonsums, darunter die Objektivierung von Menschen und die Normalisierung von ungesunden sexuellen Verhaltensweisen.

Empfehlung von Birol Isik

Abschliessend empfiehlt Birol Isik, sich der negativen Auswirkungen von Pornografie bewusst zu werden. Vielmehr sollten die Menschen sich bemühen, echte Beziehungen aufzubauen, statt mit sich selbst zu spielen. Diese Thematik sollte eigentlich auch in der Schule behandelt werden.

Kognitive Auswirkungen und Sucht

Eine systematische Überprüfung von Studien zur Pornografiesucht bei Jugendlichen zeigt, dass regelmässiger Pornokonsum das Belohnungssystem des Gehirns ähnlich wie Drogen stimuliert. Dies kann zu strukturellen Veränderungen im Gehirn führen und das Risiko für andere Verhaltenssüchte erhöhen​ (HRMars)​. Diese Veränderungen können die Fähigkeit zur Selbstkontrolle beeinträchtigen und zu einer Abhängigkeit führen, bei der immer extremere Inhalte benötigt werden, um die gleiche Befriedigung zu erzielen​ (Psychology Today)​.

Einfluss auf Beziehungen und sexuelle Gesundheit

Eine Studie in "Psychological Medicine" fand heraus, dass häufiger Pornokonsum bei Männern zu geringerer sexueller Selbstkompetenz, beeinträchtigter sexueller Funktion und geringerer Zufriedenheit des Partners führen kann. Bei Frauen war ein höherer Pornokonsum mit einer besseren sexuellen Selbstwahrnehmung verbunden, jedoch zeigte sich auch hier eine negative Auswirkung auf die Partnerschaftszufriedenheit​ (Cambridge)​. Eine weitere Untersuchung zeigte, dass Pornografie die Bindungsfähigkeit und die Qualität romantischer Beziehungen beeinträchtigen kann. Pornografie vermittelt oft ungesunde sexuelle Skripte, die zu Beziehungsstress und einer geringeren emotionalen Bindung führen​ (Psychology Today)​.

Negative Auswirkungen auf die gesellschaftliche Entwicklung

In einer umfassenden Studie wurde festgestellt, dass Pornokonsum und Einsamkeit eine wechselseitige Beziehung haben: Einsamkeit erhöht den Pornokonsum und umgekehrt. Dies kann zu einem Teufelskreis führen, der die mentale Gesundheit weiter beeinträchtigt und die soziale Isolation verstärkt​ (Psychology Today)​. Eine andere Studie zeigte, dass Pornografie auch das Risiko von Scheidungen erhöht, insbesondere bei jüngeren Menschen und Frauen, die nach der Heirat mit dem Pornokonsum beginnen. Die Scheidungsrate war in dieser Gruppe signifikant höher​ (Psychology Today)​.

Fazit zum Thema Pornokonsum, Sex und das Gehirn

Diese Studien verdeutlichen die vielfältigen und oft negativen Auswirkungen von Pornografie auf das Gehirn, die psychische Gesundheit und zwischenmenschliche Beziehungen. Sie unterstützen die Überlegungen von Birol Isik beschriebenen Risiken und betonen die Notwendigkeit, sich der potenziellen Schäden bewusst zu sein und gesunde Alternativen zu suchen.

Quellen und Hinweise

Veränderungen im Belohnungssystem des Gehirns

  • Studie: Kühn, S., & Gallinat, J. (2014). Brain Structure and Functional Connectivity Associated With Pornography Consumption: The Brain on Porn. JAMA Psychiatry.
    Zusammenfassung: Diese Studie zeigt, dass häufiger Pornografiekonsum mit einer Reduktion der grauen Substanz im Striatum, einer zentralen Region des Belohnungssystems, einhergeht.

Auswirkungen auf das dopaminerge System und Sucht

  • Studie: Love, T., Laier, C., Brand, M., Hatch, L., & Hajela, R. (2015). Neuroscience of Internet Pornography Addiction: A Review and Update. Behavioral Sciences.
    Zusammenfassung: Der Artikel beschreibt, wie wiederholte Exposition gegenüber pornografischen Inhalten das Belohnungssystem des Gehirns sensibilisieren und süchtiges Verhalten fördern kann.

Beeinträchtigung des präfrontalen Kortex

  • Studie: Hilton, D. L., & Watts, C. (2011). Pornography Addiction: A Neuroscience Perspective. Surgical Neurology International.
    Zusammenfassung: Diese Arbeit beschreibt die Rolle des präfrontalen Kortex in der Impulskontrolle und wie exzessiver Pornografiekonsum die Fähigkeit beeinträchtigen kann, Entscheidungen zu treffen und Verhalten zu regulieren.

Neuroplastizität und Belohnungssensitivität

  • Studie: Voon, V., Mole, T. B., Banca, P., et al. (2014). Neural Correlates of Sexual Cue Reactivity in Individuals with and without Compulsive Sexual Behaviours. PLOS ONE.
    Zusammenfassung: Diese Studie zeigt, dass exzessiver Pornografiekonsum die Neuroplastizität beeinflussen und eine übermässige Reaktivität auf sexuelle Reize fördern kann, was zu zwanghaftem Verhalten führt.

Geschlechterunterschiede in der Reaktion auf sexuelle Reize

  • Studie: Hamann, S., Herman, R. A., Nolan, C. L., & Wallen, K. (2004). Men and Women Differ in Amygdala Response to Visual Sexual Stimuli. Nature Neuroscience.
    Zusammenfassung: Diese Arbeit zeigt geschlechtsspezifische Unterschiede in der Gehirnaktivität, insbesondere in der Amygdala, bei der Betrachtung sexueller Reize.

Weitere Quellen: https://www.mpib-berlin.mpg.de/pressemeldungen/pornografie-ist-ein-gesellschaftliches-tabu

Sexualhormon Testosteron

Burnout

Gedanken

Achtsamkeit

Resilienz - Was ist das?

  1. Pornografiekonsum und Gehirnveränderungen: Wie sich Pornos auf das Belohnungsystem auswirken
  2. Desensibilisierung durch Pornografie: Extrem, extremer und noch extremer bitte
  3. Unrealistische sexuelle Erwartungen: Falsche Erwartungen in der Beziehung, Verzerrte Wahrnehmung von Beziehungen.
  4. Psychische Probleme: Zusammenhänge mit Depressionen und Angstzuständen werden untersucht
  5. Suchtgefahr: Ähnlichkeiten zu anderen Verhaltenssüchten werden diskutiert
  6. Bindungsfähigkeit: Beeinträchtigung der emotionalen Bindung. Angst eine Beziehung einzugehen
  7. Gesellschaftliche Auswirkungen: Objektivierung und Normalisierung ungesunder Verhaltensweisen. Steigende Depression in der Gesellschaft
  8. Pornodarsteller: Physische und psychische Schäden sowie Ausbeutung von Frauen. Frauen werden als Lustobjekte dargestellt
  9. Beziehungsprobleme: Einfluss auf Intimität und Partnerzufriedenheit.
  10. Einsamkeit und Pornografie: Wechselwirkung und Verstärkung sozialer Isolation.

Diese Kombinationen fassen die zentralen Themen und Auswirkungen zusammen, die im Artikel behandelt werden.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung.

Birol Isik, Gründer der SNF Academy der SNF Academy
Über den Autor

Birol Isik

Birol Isik ist Schweizer Unternehmer, Mentor, Mindset Coach und Gründer der SNF Academy. Seine Schwerpunkte liegen unter anderem auf Coaching, Kommunikation, Selbstführung und beruflicher Entwicklung. Als Berater und Coach begleitet er Menschen seit 2005.

Zum Profil birolisik.ch

Häufige Fragen.

Die wichtigsten Antworten zum Beitrag – kurz und verständlich.

Sex und Pornos - Na und? Ist es wirklich egal, ob wir regelmässig Pornos konsumieren und jeder mit jedem schläft?
Wechselnde Partnerschaften sind heute verbreitet. Der Psychiater Raphael Bonelli hält Affären für ungesund. Aus meiner Sicht lohnt es sich, bewusst darüber nachzudenken, wie sich solche Erfahrungen auf die mentale Verfassung auswirken.
Gedanken: Was geschieht genau?
Ist es möglich, dass es eine geistige DNA gibt? Wenn ja, dann müssten wir uns über folgende Thesen und Überlegungen Gedanken machen:

Quellen

  1. 1

    Der Artikel von Birol Isik auf snfa.ch beleuchtet die Auswirkungen von Pornografie auf die Gesundheit und das Gehirn. Seine Thesen, Beobachtungen und Überlegungen werden in zahlreichen Studien von Wissenschaftlern bestätigt.