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Hydration im Training: Was Kundschaft wissen sollte

Hydration im Training verständlich erklärt: Was Studien zu Wasserverlust, Durst und Getränken zeigen und warum Kundschaft Coaches mit Ernährungswissen sucht.

  • 10 Min. Lesezeit
Trinkflasche und Handtuch neben einer Kurzhantel auf einer Bank im Trainingsraum, Sinnbild für Hydration im Training
Kernaussage

Hydration im Training heisst: genug trinken, ohne zu übertreiben.

Wasserflasche, Sportgetränk, Salz, Durst: Rund um die Hydration im Training gibt es viele Meinungen. Kundinnen und Kunden fragen ihre Coaches ständig danach, im Fitnessstudio, beim Laufen oder nach dem Training. Wer hier sicher antwortet, wird als Fachperson wahrgenommen.

Dieser Artikel fasst zusammen, was Studien zur Hydration im Training zeigen, und erklärt, warum sich eine Ausbildung in Training und Ernährung lohnt. Der erste Schritt ist die Ernährungscoach-Ausbildung der SNF Academy.

Was sollte Kundschaft über Hydration im Training wissen?

Beim Training verliert der Körper über den Schweiss Wasser und Salze. Wer viel schwitzt, etwa bei Hitze oder langer Belastung, verliert mehr. Der Körper meldet das über Durst. Ob man schon vorher trinken sollte, wird in der Fachwelt diskutiert.

Eine Meta-Analyse mit 15 Studien und 122 Teilnehmenden verglich Ausdauerleistungen mit und ohne Wasserverlust. Sie kam zum Schluss, dass ein Wasserverlust bis 4 Prozent des Körpergewichts unter realen Wettkampfbedingungen sehr wahrscheinlich die Leistung nicht mindert. Bei festgelegter Belastung im Labor war die Leistung dagegen reduziert. Die Autoren raten, beim Training nach Durst zu trinken (Goulet 2013).

Das ist keine Aufforderung, auf Trinken zu verzichten. Es ist ein Hinweis, dass starre Regeln wie «immer vor dem Durst trinken» nicht für alle Situationen belegt sind. Für Kundschaft lohnt sich ein einfacher Rat: Trinke regelmässig, höre auf deinen Durst, und trinke mehr bei Hitze und langer Dauer.

Wirken Sportgetränke besser als Wasser?

Eine Meta-Analyse von 2022 wertete 28 Studien mit 68 Getränkeeffekten aus. Sie verglich, wie gut Getränke mit unterschiedlicher Salz- und Zuckerkonzentration das Blutvolumen während Dauerbelastung halten. Hypotone Getränke, also solche mit geringer Konzentration, waren dabei sehr wahrscheinlich besser als isotone und wahrscheinlich besser als hypertone Getränke und Wasser (Rowlands et al. 2022).

Die Unterschiede sind klein, und gemessen wurde das Blutvolumen, nicht die Leistung. Im Alltag reicht für normales Training von etwa einer Stunde in der Regel Wasser. Bei langen, intensiven Einheiten oder starkem Schwitzen können Getränke mit Kohlenhydraten und Salzen sinnvoll sein. Mehr dazu liefert der Beitrag Elektrolyte, Training und Flüssigkeit.

Wichtig für Coaches: Du empfiehlst keine Marken und keine Dosierungen aus eigener Hand. Du erklärst Prinzipien und passt sie an die Person an.

Welche Rolle spielen Hitze und Erholung?

Hitze lässt den Körper schneller Flüssigkeit verlieren. Eine systematische Übersicht mit 18 Studien und 158 Personen im Durchschnittsalter von 23,5 Jahren untersuchte, wie Hydration, Überhitzung und Glykogen zusammenhängen. Sie kam zum Ergebnis, dass sowohl Überhitzung als auch Wasserverlust zu einem höheren Glykogenabbau beitragen können (López-Torres et al. 2023).

Für die Erholung heisst das: Wer nach dem Training Flüssigkeit und Energie auffüllt, unterstützt den Aufbau der Speicher. Auch die Wärme zählt. Ein kühler Raum, Kleidung und Pausen helfen. Genaue Mengen hängen von Dauer, Temperatur und Person ab.

Die Autoren betonen, dass die Studienlage uneinheitlich ist. Die Ergebnisse stammen aus Versuchen mit jungen Menschen. Auf ältere oder untrainierte Menschen lassen sie sich nicht eins zu eins übertragen.

Wie berätst du Kundschaft im Alltag zur Hydration?

Ein Beispiel hilft. Es ist erfunden und beschreibt keine Einzelperson. Ein Kunde trainiert dreimal pro Woche Kraft und lief bisher ohne Flasche. Nach dem Training fühlt er sich schlapp. Der Coach fragt nach Schlaf, Essen und Trinken und schlägt drei einfache Schritte vor.

  • Eine Flasche mitnehmen und zwischen den Sätzen kleine Schlucke trinken.
  • Vor dem Training ein Glas, nach dem Training ein Glas und eine Mahlzeit.
  • Bei Hitze oder langer Einheit mehr trinken und Pausen einbauen.
  • Bei Beschwerden, Schwindel oder Erkrankungen die ärztliche Abklärung empfehlen.

Dieses Vorgehen ist klar, alltagstauglich und respektiert die Grenzen eines Coaches. Weitere Hinweise zu Symptomen und Routinen liefert Dehydration, Konzentration und Trinkroutinen im Coaching.

Warum lohnt sich eine Ausbildung für diese Themen?

Wer Kundschaft zu Hydration berät, bewegt sich zwischen Training und Ernährung. Wissen aus beiden Bereichen macht Antworten verlässlich. Wer nur eine Seite kennt, gibt oft verkürzte Ratschläge. Die Kombination der Ausbildungen verbindet beides.

Kundschaft honoriert Fachwissen. Wer klar erklärt, was belegt ist und was nicht, schafft Vertrauen. Dieses Vertrauen ist die Basis für ein eigenes Angebot, nebenberuflich oder hauptberuflich. Viele Teilnehmende starten klein, mit wenigen Kundinnen und Kunden, und bauen Schritt für Schritt aus.

Ein weiterer Vorteil: Hydration ist ein Thema, bei dem sich Kundschaft schnell abgeholt fühlt. Wer ein Trinkprotokoll anbietet, Fragen klar beantwortet und Grenzen benennt, zeigt Haltung. Das unterscheidet seriöse Coaches von Anbietern, die mit einfachen Versprechen arbeiten, und macht langfristig zufriedene Stammkundschaft.

Das lernst du in der Ausbildung der SNF Academy

Teilnehmende der Ausbildungen zum Dipl. Ernährungscoach SNFA und zum Dipl. Personal Trainer SNFA erfahren dazu mehr. Du lernst unter anderem:

  • Ernährung und Nahrungsergänzung: Flüssigkeit, Elektrolyte, Mahlzeiten vor und nach dem Training, ohne Dosierungsempfehlungen aus eigener Hand.
  • Krafttraining und Muskelaufbau: Belastung, Satzpausen und Trinken im Training.
  • Regeneration: Flüssigkeit, Schlaf und Energie nach dem Training.
  • Trainingsplan: Anpassung an Hitze, Dauer und Intensität.
  • Fitness: Ausdauer, Kraft und Alltag verbinden.
  • Korrekte Übungsausführung: Konzentration und Technik bei Ermüdung sichern.

Die Personal-Trainer-Ausbildung in der Schweiz bildet die Trainingsseite, die Ernährungscoach-Ausbildung die Ernährungsseite. Die Personal-Trainer-Ausbildung ist durch QualiCert geprüft und anerkannt. Absolventinnen und Absolventen verfügen über vertieftes Wissen und können Kunden im Fitnessstudio, im Outdoor-Training oder in Sportvereinen professionell beraten und betreuen. Wir empfehlen unseren Teilnehmenden, erste praktische Erfahrungen im Fitnessstudio zu sammeln und sich laufend weiterzuentwickeln. Nach der Ausbildung kannst du dich durch QualiCert zertifizieren lassen. Bei Fragen nimm unverbindlich Kontakt mit unseren Expertinnen und Experten auf. Das Diplom ist auf NQR Level 4 eingestuft. Das Fitness Kombi Paket bringt beide zu zwei Diplomen zusammen. Du lernst 100 Prozent online mit 365 Tagen Zugang. Die Ausbildungen sind keine Therapiequalifikation.

In der Business Masterclass mit Birol Isik, dem Gründer der SNF Academy, lernst du, aus deinem Wissen ein Angebot zu machen. Auf Wunsch gibt es individuelles Coaching mit ihm, auch bei Fragen zur Zertifizierung. Wie der Weg in die Selbstständigkeit aussieht, zeigt die Personal-Trainer-Ausbildung mit Business Masterclass.

Evidenz und Grenzen

Die Meta-Analysen zur Ausdauerleistung beruhen auf wenigen Studien mit unterschiedlichen Belastungsprotokollen. Die Getränkestudie misst das Blutvolumen, nicht die Leistung. Die Übersicht zu Hitze und Glykogen hat eine kleine Stichprobe und starke Unterschiede zwischen den Studien. Ob die Ergebnisse für ältere oder untrainierte Menschen gelten, zeigen diese Arbeiten nicht.

Wir geben keine Heilversprechen. Coaching ist keine Diagnose, keine Therapie und keine medizinische Beratung. Bei Schwindel, Verwirrtheit, starkem Erbrechen, Herz- oder Nierenerkrankungen und Medikamenten gehört die Trinkmenge in ärztliche Hände. Die Studien stammen mehrheitlich nicht aus der Schweiz.

So gehst du jetzt vor

Vereinbare das Strategiegespräch zur Ausbildung. Wir klären, ob Ernährungscoach, Personal Trainer oder das Kombi-Paket zu dir passt, und wie du nebenberuflich startest. Das Gespräch ist unverbindlich.

Zu Auftritt, Marke und Kundengewinnung berät dich onspire.ch: Wir beraten und unterstützen dich dabei. Mehr zum Gründer Birol Isik findest du auf birolisik.ch, Daniela Isik als Dozentin stellt sich auf danielalovric.ch vor. Gelernt wird im SNFA Campus.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information. Er ersetzt keine rechtliche, steuerliche oder ärztliche Beratung. Angaben zum Programm findest du auf der verlinkten Seite.

Birol Isik, Gründer der SNF Academy
Über den Autor

Birol Isik

Birol Isik ist Schweizer Unternehmer, Mentor, Mindset Coach und Gründer der SNF Academy. Seine Schwerpunkte liegen unter anderem auf Coaching, Kommunikation, Selbstführung und beruflicher Entwicklung. Als Berater und Coach begleitet er Menschen seit 2005.

Zum Profil birolisik.ch

Häufige Fragen.

Die wichtigsten Antworten zum Beitrag, kurz und verständlich.

Wie viel sollte ich im Training trinken?

Das hängt von Dauer, Intensität, Hitze und deinem Schweissverlust ab. Als Orientierung gilt: regelmässig kleine Schlucke und nach Durst trinken. Bei langer Belastung und Hitze etwas mehr. Eine Meta-Analyse empfiehlt für Ausdauerbelastung, nach Durst zu trinken. Bei Erkrankungen gelten ärztliche Vorgaben.

Muss ich vor dem Training trinken?

Ein Glas Wasser vor dem Training ist sinnvoll, wenn du durstig bist oder lange nicht getrunken hast. Starre Regeln sind nicht belegt. Trinke so, dass du nicht mit schwerem Magen startest. Bei langen Einheiten oder Hitze lohnt es sich, schon vorher auf ausreichende Flüssigkeit zu achten.

Brauche ich Sportgetränke oder reicht Wasser?

Für Einheiten bis etwa eine Stunde reicht in der Regel Wasser. Bei langen, intensiven Belastungen oder starkem Schwitzen können Getränke mit Kohlenhydraten und Salzen sinnvoll sein. Eine Meta-Analyse sah hypotone Getränke vorne, die Unterschiede sind aber klein. Marken und Dosierungen empfiehlt ein Coach nicht.

Ab wann schadet Wasserverlust der Leistung?

Die klassische Regel nennt 2 Prozent Körpergewicht. Eine Meta-Analyse fand, dass bis 4 Prozent die Ausdauer unter realen Bedingungen sehr wahrscheinlich nicht mindern, bei festgelegter Laborbelastung aber schon. Die Daten stammen aus kleinen Studien. Für den Alltag gilt: trinke nach Durst und halte dich bei Erkrankungen an ärztliche Vorgaben.

Wie erkenne ich Dehydration beim Sport?

Warnzeichen sind starker Durst, Schwindel, Kopfschmerz, Krämpfe, dunkler Urin und auffällige Müdigkeit. Diese Zeichen sind unspezifisch und können andere Ursachen haben. Brich das Training ab, trinke und ruhe dich aus. Bei Verwirrtheit, starkem Schwindel oder anhaltenden Beschwerden suchst du ärztliche Hilfe.

Kann man beim Sport zu viel trinken?

Ja. Sehr grosse Mengen über lange Zeit können den Salzhaushalt durcheinanderbringen. Das betrifft vor allem lange Ausdauerbelastungen. Trinke nach Durst und nicht nach starrem Plan. Bei Übelkeit, Kopfschmerz oder Verwirrtheit suchst du ärztliche Hilfe. Kein Coach darf Trinkmengen vorschreiben, die über das Allgemeine hinausgehen.

Was trinke ich nach dem Training?

Wasser und eine Mahlzeit mit Eiweiss und Kohlenhydraten sind für die meisten Menschen ausreichend. Nach langen oder heissen Einheiten kann ein salzhaltiges Getränk sinnvoll sein. Wärme und Wasserverlust beeinflussen laut Übersicht den Glykogenabbau. Mengen hängen von Dauer und Person ab und werden individuell abgestimmt.

Wie hilft Trinken bei der Konzentration im Training?

Deutlicher Wasserverlust kann Aufmerksamkeit und Koordination leicht mindern, wie eine Meta-Analyse zeigt. Im Training betrifft das vor allem die Technik. Regelmässiges Trinken in kleinen Mengen stützt die Konzentration, aber es ersetzt keinen Schlaf und keine Pausen. Müdigkeit hat viele Ursachen.

Wie berät ein Coach zur Hydration, ohne medizinisch zu werden?

Er erklärt Prinzipien, fragt nach Gewohnheiten und macht kleine Vorschläge. Bei Erkrankungen, Medikamenten oder Beschwerden verweist er an Ärztin oder Arzt. Er stellt keine Diagnosen und gibt keine Therapie vor. Diese klare Grenze schützt Kundschaft und stärkt das Vertrauen in sein Angebot.

Welche Rolle spielt Hitze für das Trinken im Training?

Bei Hitze verliert der Körper schneller Wasser. Eine Übersicht fand, dass Überhitzung und Wasserverlust den Glykogenabbau beschleunigen können. Plane Pausen, trage leichte Kleidung und trinke regelmässig. Bei Schwindel oder Übelkeit brichst du ab. Ältere Menschen und Untrainierte reagieren empfindlicher und brauchen besondere Vorsicht.

Wie hilft mir die Ausbildung der SNF Academy, mich selbst fit zu machen?

Du lernst, wie Training, Ernährung und Flüssigkeit zusammenspielen, und wendest es zuerst auf dich an. In der Ernährungscoach-Ausbildung der SNF Academy lernst du 100 Prozent online mit 365 Tagen Zugang im eigenen Tempo. So wirst du glaubwürdig, wenn du später andere begleitest.

Für wen eignet sich die Ausbildung?

Für Menschen, die Training und Ernährung beruflich oder nebenberuflich einsetzen möchten, ob Hobbysportler, Quereinsteiger oder Fitnessinteressierte. Vorkenntnisse sind nicht zwingend. Im Strategiegespräch klären wir, ob Ernährungscoach, Personal Trainer oder die Kombination zu dir passt. Das Gespräch ist unverbindlich und hilft dir, den passenden Einstieg zu finden.

Wie läuft das Strategiegespräch ab?

Du schilderst deine Ausgangslage, Ziele und Zeit. Wir erklären Aufbau, Ablauf und Zugang der Ausbildungen und wie du nebenberuflich startest. Das Gespräch ist unverbindlich und dauert so lange, wie deine Fragen es brauchen. Ablauf und Vorbereitung beschreibt die Seite zum Strategiegespräch der SNF Academy.

Kann ich mit dem Wissen Geld verdienen?

Viele Teilnehmende starten nebenberuflich oder machen ihr Hobby zum Beruf. Mit Fachwissen kannst du Kundschaft betreuen und ein eigenes Angebot aufbauen. Die Business Masterclass mit Birol Isik zeigt, wie. Verdienstzusagen gibt es nicht, Erfolg hängt von Einsatz, Angebot und Kundschaft ab.

Quellen

  1. 1

    SNF Academy: Ernährungscoach Ausbildung, Personal Trainer Ausbildung und Fitness Kombi Paket, Angaben zu Online-Format und Diplom, Stand November 2026, snfa.ch/ernahrungscoach-ausbildung

  2. 2

    Goulet ED: Effect of exercise-induced dehydration on endurance performance: evaluating the impact of exercise protocols on outcomes using a meta-analytic procedure. Br J Sports Med 2013 (PMID 22763119)

  3. 3

    Rowlands DS, Kopetschny BH et al.: The Hydrating Effects of Hypertonic, Isotonic and Hypotonic Sports Drinks and Waters on Central Hydration During Continuous Exercise: A Systematic Meta-Analysis and Perspective. Sports Med 2022 (PMID 34716905)

  4. 4

    López-Torres O, Rodríguez-Longobardo C et al.: Hydration, Hyperthermia, Glycogen, and Recovery: Crucial Factors in Exercise Performance-A Systematic Review and Meta-Analysis. Nutrients 2023 (PMID 37892517)