Du hast dich informiert, Wege verglichen und möchtest mit der SNF Academy sprechen. Dann stellt sich eine praktische Frage: Wie läuft eine Anfrage ab, und was sollte ich vorbereiten, damit das Gespräch etwas bringt?
Dieser Artikel führt dich Schritt für Schritt durch den Ablauf. Er erklärt, was das Training enthält, wie es abläuft, für wen es passt und für wen nicht. Preise und Beispielrechnungen nennen wir hier nicht, sie stehen auf der Seite des Trainings.
Wenn du noch am Anfang stehst, lies zuerst den Artikel Was Studios wissen müssen, bevor sie starten oder den Überblick über alle Wege und Angebote.
Wie läuft die Anfrage in drei Schritten ab?
Der Ablauf ist bewusst einfach gehalten, damit die Hürde niedrig bleibt.
- Schritt 1, Anliegen schildern: Über die Kontaktseite der SNF Academy schreibst du kurz, wer du bist, wie gross dein Team ist und was du erreichen willst.
- Schritt 2, unverbindliches Gespräch: Gemeinsam klärt ihr, ob das Training zu deinem Studio passt, welche Lage und Zusatzangebote relevant sind und welche Termine in Frage kommen.
- Schritt 3, Ablauf besprechen: Wenn beide Seiten überzeugt sind, besprecht ihr Teilnehmende, Inhalte und den ersten Trainingstermin.
Das Gespräch verpflichtet zu nichts. Du entscheidest erst, wenn alle Fragen geklärt sind.
Was bekommst du mit dem Verkaufstraining?
Das Verkaufstraining wird persönlich von Birol Isik geleitet und direkt vor Ort im Studio durchgeführt. Es besteht aus praxisnahen Übungen: reale Gesprächssituationen, Rollenspiele zu typischen Einwänden wie dem Preisvergleich mit Anbietern aus Nachbarkantonen, gemeinsames Reflektieren vergangener Gespräche und konkretes Feedback zu Sprache, Fragetechnik und Abschlussverhalten.
Inhaltlich deckt es Grundlagen und Mindset, Kommunikation und Gesprächsführung, Kommunikation über Website und E-Mail, Bedarfsanalyse, Kaufsignale, Präsentation und Abschluss, Einwandbehandlung, Kundenbindung und Upselling sowie digitalen Verkauf ab. Welche Schwerpunkte für dein Studio wichtig sind, klärt ihr im Gespräch.
Wie läuft ein Training ab?
Ein typisches Training beginnt mit einer Bestandsaufnahme: Welche Gespräche haben seit dem letzten Mal stattgefunden, welche Einwände kamen vor, welche Kaufsignale wurden erkannt oder übersehen? Darauf folgt der Trainingsteil mit Rollenspielen und direktem Feedback.
Zum Schluss legt das Team konkrete nächste Schritte fest. So hat jede Person bis zum nächsten Termin eine klare Aufgabe, und das Training wirkt im Alltag weiter.
Was gilt für Dauer und Kosten?
Wie lange ein Training dauert und wie viele Termine sinnvoll sind, hängt von Lage, Teamgrösse und bestehenden Zusatzangeboten ab. Das wird im Gespräch geklärt, bevor konkrete Inhalte festgelegt werden.
Zu den Kosten gilt: Aktuelle Konditionen stehen nur auf der Seite des Trainings, ebenso das Rechenbeispiel zur Veranschaulichung, das ausdrücklich hypothetisch ist. Fragen zu Rahmenbedingungen besprichst du direkt mit dem Anbieter. Wer das ganze Team über längere Zeit entwickeln will, findet mit der Fitnessstudio Team Ausbildung Luzern ein Paket über 24 Monate.
Für wen passt das Training, und für wen nicht?
Das Training passt, wenn du ein neues Studio in Luzern eröffnest und dein Gründungsteam von Anfang an mit Verkaufskompetenz ausstatten willst. Es passt auch, wenn dein Team fachlich stark ist, aber Mühe hat, Interessenten zu Mitgliedern zu machen, wenn die Abschlussquote stagniert oder Zusatzangebote kaum angesprochen werden.
| Situation | Passt das Training? |
|---|---|
| Neueröffnung mit Gründungsteam | Ja, Gesprächsstandards entstehen von Anfang an |
| Fachlich starkes Team, wenig Abschlüsse | Ja, Schwerpunkt auf Gesprächsführung und Einwände |
| Breites Angebot, kaum Zusatzverkäufe | Ja, Cross-Selling wird geübt |
| Nur Fachwissen fehlt | Eher nein, eine Ausbildung passt besser |
| Wunsch nach garantierten Zahlen | Nein, das können wir nicht seriös versprechen |
Eine ehrliche Antwort hilft beiden Seiten. Wenn das Training nicht passt, sagen wir das im Gespräch.
Was solltest du für das Gespräch vorbereiten?
Je besser du vorbereitet bist, desto konkreter wird das Gespräch. Eine halbe Stunde genügt.
- Teamübersicht: Wer arbeitet im Studio, wer spricht mit Interessenten, wer käme als Teilnehmende in Frage?
- Ziele: Was soll sich in einem Jahr verändert haben? Nenne zwei bis drei konkrete Punkte.
- Situationen: Notiere ein bis zwei typische Herausforderungen, etwa Einwände oder unbeantwortete Anfragen.
- Rahmen: Lage des Studios, Zusatzangebote, saisonale Spitzen und Termine.
- Fragen: Halte offene Punkte zu Ablauf, Inhalten und Konditionen fest.
Mit diesen Unterlagen kann das Gespräch von Beginn an auf dein Studio zugeschnitten werden.
Welche Fragen solltest du im Gespräch stellen?
Stelle Fragen, die dir bei der Entscheidung helfen:
- Wie läuft ein typisches Training ab, und wie bereiten wir es vor?
- Wie wird auf unsere Lage in Luzern und unsere Zusatzangebote eingegangen?
- Wie viel Zeit sollten wir für Übung und Nachbereitung einplanen?
- Wie flexibel sind Termine bei Saison oder Umbau?
- Was gehört ausdrücklich nicht zum Angebot?
Auf der E-Learning-Plattform snfa-campus.ch kannst du dir ausserdem ein Bild davon machen, wie die Ausbildungen der SNF Academy aufgebaut sind, falls du Verkauf mit Fachwissen verbinden willst.
Wie gehst du mit Missverständnissen um?
Einige Annahmen halten sich hartnäckig. Erstens: Eine Anfrage sei schon eine Zusage. Das stimmt nicht, das Gespräch ist unverbindlich. Zweitens: Man brauche bereits ein grosses Team. Auch kleine Teams können profitieren, wie, klärt das Gespräch. Drittens: Verkaufstraining heisse Druck auf Mitglieder. Es zielt auf Beratung.
Viertens: Das Training sei in einem Tag erledigt. Wirkung entsteht durch Wiederholung und Anwendung im Alltag, deshalb sind Nachbereitung und Rückblicke Teil des Plans.
Wie bereitest du dein Team vor?
Auch wenn du das Gespräch selbst führst, lohnt es sich, dein Team einzubeziehen. Frage, welche Situationen im Alltag am meisten Energie kosten und wo Unterstützung sinnvoll wäre. Diese Antworten sind wertvolle Hinweise für die Schwerpunkte.
Sammle ausserdem reale Beispiele ohne Namen: häufige Einwände, Gespräche, die nicht geklappt haben, Anfragen, die unbeantwortet blieben. So beginnt das Training dort, wo dein Studio steht, und nicht bei allgemeiner Theorie.
Wie gehst du mit Vertraulichkeit und Daten um?
Für das Gespräch brauchst du keine Kundendaten. Es genügen Angaben zu Studio, Teamgrösse und Zielen. Gib keine personenbezogenen Daten von Mitgliedern oder Mitarbeitenden in der Anfrage an. Wenn im Training Beispiele aus dem Alltag besprochen werden, geschieht das ohne Namen und ohne Details, die Rückschlüsse auf einzelne Personen erlauben.
Diese Grundregel schützt dein Studio und seine Mitglieder und ist im Umgang mit Gesprächsnotizen eine gute Gewohnheit für das ganze Team.
Wer sind deine Ansprechpersonen?
Die SNF Academy wurde von Birol Isik gegründet. Er leitet das Training persönlich und bringt seine Erfahrung aus Verkauf und Beratung ein; sein Business-Coaching stellt er auf birolisik.ch vor. Daniela Isik ist Co-Leiterin und Dozentin; ihre YouTube-Masterclass findest du auf danielalovric.ch.
Wenn du neben dem Training auch die Sichtbarkeit deines Studios in Suchmaschinen und KI-Antworten verbessern willst, unterstützt Onspire bei SEO und Marketing.
Wo findest du die Kontaktmöglichkeit?
Die Anfrage läuft über die Kontaktseite der SNF Academy. Beschreibe dort in wenigen Sätzen dein Studio, die Teamgrösse und dein Anliegen. Du erhältst eine Rückmeldung zum Gesprächstermin. Eine Übersicht über alle Standorte des Verkaufstrainings findest du auf der Seite Verkaufstraining für Fitnessstudios.
Schreibe nur, was du teilen möchtest. Alles Weitere klärt ihr im Gespräch.
Wie sieht die Zeit zwischen Gespräch und Training aus?
Nach der Zusage bleibt Zeit zur Vorbereitung. Nutze sie, um Ausgangswerte zu notieren, Beispiele zu sammeln und den Dienstplan für den Trainingstag anzupassen. Informiere das Team über Ziel und Ablauf, damit alle mit klaren Erwartungen kommen.
Wenn dein Studio saisonal Spitzen hat, plane den Termin bewusst vor oder nach einer solchen Phase. Ein guter Anbieter geht auf deine Planung ein und passt die Schwerpunkte an das an, was dich aktuell beschäftigt.
Welche Unterlagen helfen dir bei der Entscheidung?
Neben dem Gespräch helfen eigene Unterlagen. Eine einfache Strichliste über zwei bis vier Wochen mit Erstgesprächen, Anmeldungen und unbeantworteten Anfragen zeigt, wo Abschlüsse verloren gehen. Ein Kalender mit Saisonspitzen und Umbauten macht sichtbar, wann Trainingstage sinnvoll sind.
Ergänzend kannst du die Seite zum Training mit Notizen versehen. Markiere, was dir wichtig ist, was unklar bleibt und wo du Zweifel hast. Das spart Zeit im Gespräch und führt zu konkreteren Antworten.
Was geschieht, wenn sich Rahmenbedingungen ändern?
Studios verändern sich: Teammitglieder wechseln, Öffnungszeiten werden angepasst, saisonale Spitzen verschieben sich. Kläre im Gespräch, wie Termine verschoben werden können und was bei grösseren Änderungen gilt. Je früher du solche Punkte ansprichst, desto besser lassen sie sich lösen.
Anbieter schätzen offene Kommunikation, und du vermeidest Missverständnisse, die später Zeit und Nerven kosten würden.
Wie nutzt du das Gespräch, um Alternativen zu klären?
Ein gutes Erstgespräch beantwortet nicht nur Fragen zum Training, sondern auch zu Alternativen. Frage, ob ein reines Verkaufstraining oder das Team-Paket besser passt, ob einzelne Ausbildungen sinnvoll wären und was zuerst angegangen werden sollte. Ein Anbieter, der dir auch einen anderen Weg empfiehlt, wenn er besser passt, ist meist vertrauenswürdiger.
Notiere dir die Empfehlungen und besprich sie mit deinem Team. Manchmal ist ein kleiner Anfang klüger als ein grosses Programm, und später lässt sich jederzeit ausbauen. Wichtig ist, dass der erste Schritt zu deiner aktuellen Situation passt und dein Team ihn mitträgt.
Welche Schritte folgen nach der Zusage?
Nach der Zusage geht es um die Umsetzung. Legt gemeinsam den ersten Trainingstermin fest, bestimmt die Teilnehmenden und besprecht, welche Beispiele aus dem Alltag einfliessen sollen. Halte Ausgangswerte fest und teile dem Team mit, wie die nächsten Wochen aussehen.
Plane ausserdem eine erste Auswertung nach wenigen Wochen ein, damit du früh siehst, was funktioniert. So bleibt das Training lebendig und du kannst Schwerpunkte rechtzeitig anpassen.
Was passiert nach dem Gespräch?
Nach dem Gespräch hast du Zeit, dich zu entscheiden. Besprich die Inhalte mit deinem Team, prüfe die Konditionen auf der Seite des Trainings und kläre offene Fragen. Wenn du dich entschliesst, besprecht ihr den Termin für das erste Training.
Wenn du dich dagegen entscheidest, ist das ebenfalls in Ordnung. Ein Gespräch kann auch zeigen, dass ein anderer Weg besser passt, etwa die Fitness-Ausbildung für fachliche Kompetenz oder eine interne Schulung.
Welche Erwartungen sind an das Gespräch realistisch?
Ein Erstgespräch ist ein Kennenlernen, keine Verkaufsveranstaltung. Du kannst erwarten, dass Fragen ehrlich beantwortet werden, dass Grenzen des Trainings benannt werden und dass du keinen Druck spürst. Du solltest nicht erwarten, dass sich nach einer Stunde alle Details klären lassen.
Plane eine kurze Nachbesprechung ein. Halte fest, was du verstanden hast, was offen blieb und wer im Studio mitentscheiden sollte. So wird aus dem Gespräch eine fundierte Grundlage und kein Bauchentscheid.
Welche Rahmenbedingungen solltest du kennen?
Das Observatorium Sport und Bewegung Schweiz zeigt, dass knapp 60 Prozent der Bevölkerung regelmässig Sport treiben. Der Sport machte nach den Zahlen für 2017 rund 97'900 Vollzeitäquivalente und damit 2.4 Prozent der Gesamtbeschäftigung aus. Die WHO empfiehlt Erwachsenen mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche.
Der Markt ist gross, und die Nachfrage nach guter Betreuung ebenfalls. Ein Team, das überzeugend berät, erhöht die Chance, dass Interessenten Mitglieder werden und bleiben. Zusagen für Ergebnisse im eigenen Studio sind trotzdem nicht möglich.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.











