Die Entscheidung für eine Teamschulung fällt leichter, wenn du weisst, was bei einer Anfrage passiert. Dieser Artikel beschreibt den Ablauf, die Vorbereitung und typische Fragen, damit das Gespräch für dich und dein Team gut vorbereitet ist.
Das Gespräch ist unverbindlich. Es gibt keine Pflicht, danach zu buchen, und wir machen keine Einkommensversprechen.
Wie läuft eine Anfrage ab?
Der Weg von der ersten Frage bis zum Start ist bewusst einfach.
- Du informierst dich auf der Programmseite über Module, Format und Zielgruppen.
- Du stellst die Anfrage für ein Standortgespräch.
- Wir klären im Gespräch Ausgangslage, Teamgrösse, Branche und Ziele.
- Du erhältst eine individuelle Offerte, in der Leistungen, Termine und Investition festgehalten sind.
- Du entscheidest in Ruhe, ob und wann ihr startet.
Wichtig ist uns, dass du in jedem Schritt jederzeit nein sagen kannst, ohne dich erklären zu müssen. Ein Programm hilft nur, wenn das Team es will und die Zeit dafür hat.
Was ist ein Standortgespräch?
Das Standortgespräch ist ein unverbindliches Gespräch über die Ausgangslage deines Teams. Es geht nicht um einen Verkaufsabschluss, sondern um die Frage, ob das Programm überhaupt passt. Wir wollen verstehen, welches Produkt ihr vertreibt, wie das Team heute arbeitet, wo es hakt und was sich in sechs Monaten verändert haben soll.
Aus diesem Gespräch ergibt sich, welche Schwerpunkte im Programm wichtig sind. Ein Team, das vor allem Kundenbindung stärken will, setzt andere Akzente als eines, das Sichtbarkeit im Netz aufbauen möchte. Die sechs Module bleiben gleich, die Beispiele und die Sprache werden auf deine Branche zugeschnitten.
Wie bereitest du dich vor?
Eine gute Vorbereitung spart Zeit und macht das Gespräch konkret. Halte folgende Punkte bereit.
| Thema | Leitfrage |
|---|---|
| Team | Wie viele Personen würden teilnehmen, und in welchen Rollen? |
| Produkt und Branche | Supplements, Kosmetik, Wellness oder anderes? |
| Ausgangslage | Wo scheitern Gespräche heute: Warmakquise, Bindung, Sichtbarkeit, Mindset? |
| Ziele | Was soll sich in sechs Monaten ändern, und woran erkennt ihr es? |
| Zeit | Welche Samstage sind realistisch, und wer organisiert? |
| Rechtliches | Welche Fragen zum eigenen Modell sind offen? |
Du musst nicht alle Antworten kennen. Aber je klarer deine Notizen, desto besser kann die Offerte passen.
Welche Fragen kannst du im Gespräch stellen?
- Wie sieht ein typischer Samstag aus?
- Wie wird das Gelernte zwischen den Terminen angewendet?
- Wer unterrichtet welches Modul?
- Wie lassen sich verpasste Termine nachholen?
- Wie wird die Offerte berechnet?
- Welche Rolle spielt die Online-Plattform?
Je konkreter deine Fragen, desto besser. Notiere sie vorab und halte die Antworten schriftlich fest, damit du sie mit dem Team besprechen kannst.
Wie entsteht die Offerte?
Das Programm für Network-Marketing-Vertriebsmitarbeitende wird als Pauschale pro Mitarbeitenden abgerechnet. Die genaue Investition hängt von der Teamgrösse und euren Zielen ab und wird nach dem unverbindlichen Standortgespräch in einer individuellen Offerte festgehalten. So zahlst du für genau das, was dein Team braucht, und nicht für ein Standardpaket von der Stange.
Preise nennen wir in diesem Artikel nicht, weil sie sich aus Teamgrösse und Zielen ergeben. Die Offerte beschreibt klar, was enthalten ist, damit du sie mit anderen Angeboten vergleichen kannst.
Was gilt es zum Modell und zur Rechtslage zu beachten?
Wir arbeiten nur mit Teams, die ein echtes Produkt ehrlich an Endkunden bringen. In der Schweiz gelten Schneeball- und Pyramidensysteme nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb grundsätzlich als verboten, und die Abgrenzung zu legalem Direktvertrieb ist laut Rechtsinformationen oft schwierig, weil die Übergänge fliessend sind. Wirtschaftskammern nennen als Prüfkriterien unter anderem den Verkauf an Endkunden im Vordergrund, keine Pflicht zum Produktkauf, geregelte Rückgabe- und Beschwerderechte und ein erreichbares Unternehmen.
Wenn du bei deinem Modell unsicher bist, kläre das vor der Anfrage mit einer Rechtsberatung. Ein Schulungsanbieter kann das nicht verbindlich beurteilen.
Wie läuft das Programm nach der Anfrage ab?
Das Programm dauert sechs Monate, mit 24 Samstagen zu je sechs Stunden, insgesamt 144 Stunden. Die Module folgen aufeinander: Auftritt und Mindset am Anfang, danach Kommunikation und Beratung, Verkauf und Kundengewinnung, Sichtbarkeit und Marketing und zum Schluss Content und YouTube.
Zwischen den Terminen wendet dein Team das Gelernte an. Zusätzlich steht die E-Learning-Plattform snfa-campus.ch zur Verfügung, auf der sich Inhalte zeitlich flexibel vertiefen lassen.
Welche Rolle spielen die Lehrpersonen?
Die Leitung des Programms liegt bei Birol Isik, Gründer der SNF Academy, der seit 2005 Verkäufer, Führungskräfte, Trainer und Coaches begleitet. Das Content-Modul unterrichtet Daniela Isik, Co-Leiterin und Dozentin. Mehr zu den Personen findest du auf birolisik.ch und danielalovric.ch. Für Fragen zu SEO und KI-Sichtbarkeit lohnt der Blick zu Onspire.
Was passiert nach dem Gespräch?
Du erhältst die Offerte und kannst in Ruhe mit deinem Team entscheiden. Vergleiche sie mit deinen Notizen aus der Vorbereitung. Lies zur Entscheidungshilfe die Artikel Überblick über Wege, Angebote und nächste Schritte und Kosten, Nutzen und Alternativen im Vergleich.
Wenn du dich entscheidest zu starten, legen wir die Termine fest und planen die ersten Schritte. Wenn nicht, ist das ebenfalls in Ordnung. Wichtig ist, dass dein Team die Entscheidung bewusst trifft.
Welche Unterlagen und Informationen helfen im Gespräch?
Du brauchst keine ausführliche Präsentation. Eine halbe Seite mit Stichworten genügt. Hilfreich sind eine kurze Beschreibung deines Produkts und deiner Zielgruppe, die Zahl der Teammitglieder und ihre Rollen, bisherige Schulungen und was davon geholfen hat, sowie deine Einschätzung der drei Engpässe Warmakquise, Kundenbindung und Sichtbarkeit.
Wenn du magst, bring ein bis zwei Beispiele aus dem Alltag mit: ein Gespräch, das gut lief, und eines, das gescheitert ist. Daran lässt sich schnell erkennen, wo der Hebel liegt. Verzichte auf vertrauliche Daten von Kunden. Beschreibe Situationen allgemein, ohne Namen und ohne Bestellangaben.
Wie unterscheidet sich die Anfrage für ein ganzes Team von der Anfrage für eine Person?
Bei einer Teamanfrage stehen Zusammenarbeit und gemeinsame Sprache im Zentrum. Wir klären, wer teilnimmt, wie die Rollen verteilt sind und wie Anwendung und Rückmeldung im Team organisiert werden können. Bei einer einzelnen Person geht es eher um persönliche Entwicklung.
Für beide Fälle gilt die Preislogik als Pauschale pro Mitarbeitenden. Wie sich die Gesamtinvestition für dein Team ergibt, steht in der Offerte. Teamleiter, die mehrere Partner entsenden, profitieren davon, dass alle Teilnehmenden dieselben Inhalte erleben und im Alltag gemeinsam darauf zurückgreifen können.
Welche Zeitplanung ist sinnvoll?
Lege vor der Anfrage fest, wann ein Start realistisch wäre. Vermeide Zeiten, in denen dein Team stark ausgelastet ist, etwa bei grossen Aktionen oder Ferienphasen. Da das Programm sechs Monate dauert, sollte der Zeitraum möglichst frei von grossen Verpflichtungen sein.
| Frage | Hilfreiche Überlegung |
|---|---|
| Wann starten wir? | Wenn das Team Zeit zum Üben hat |
| Wie viele Samstage fehlen realistisch? | Abwesenheiten vorab besprechen |
| Wer koordiniert intern? | Eine Ansprechperson festlegen |
| Wie nutzen wir die Plattform? | Feste Lernzeit pro Woche einplanen |
Eine realistische Planung verhindert, dass das Programm zur zusätzlichen Belastung wird. Es soll deinem Team helfen, nicht stressen.
Was geschieht, wenn Fragen offenbleiben?
Das ist normal. Nach dem Gespräch tauchen oft weitere Fragen auf, wenn das Team die Offerte bespricht. Sammle sie und kläre sie vor einer Entscheidung. Eine seriöse Anbieterin nimmt sich dafür Zeit und drängt nicht.
Wenn du merkst, dass das Programm nicht passt, ist das ein ebenso gutes Ergebnis. Dann hast du Klarheit gewonnen, und ihr könnt andere Wege prüfen, etwa die Schulungen eurer eigenen Firma oder Selbststudium. Das Gespräch ist unverbindlich, damit genau das möglich bleibt, und es entsteht auch bei einer Absage keinerlei Nachteil für dich oder dein Team.
Welche Erwartungen sind an das erste Gespräch realistisch?
Das Standortgespräch ist ein erster Austausch und keine Komplettberatung. Du bekommst einen Eindruck vom Programm, von den Lehrpersonen und von der Art, wie wir arbeiten. Wir bekommen einen Eindruck von deinem Team und von euren Zielen. Daraus entscheidet sich, ob eine Offerte sinnvoll ist.
Rechne nicht damit, dass sofort alle Details feststehen. Termine, Teilnehmende und Schwerpunkte werden nach dem Gespräch gemeinsam konkretisiert. Entscheidend ist, dass du dich gut informiert fühlst und die nächsten Schritte kennst. Fühlst du dich nach dem Gespräch unsicher, bitte um schriftliche Zusammenfassung und nimm dir Bedenkzeit.
Und noch etwas: Sei ehrlich zu dir und zu uns. Wenn euer Team gerade grosse Schwierigkeiten hat, nennst du sie am besten offen. Nur dann lässt sich beurteilen, ob das Programm helfen kann oder ob zuerst andere Dinge geklärt werden sollten, etwa das Modell, die Rollenverteilung oder die Zeitplanung.
Wie kommst du nach der Anfrage zu den vertiefenden Inhalten?
Zur Vorbereitung eignen sich die anderen Artikel dieses Themenclusters. Wer erst den Überblick sucht, startet mit dem Überblicksartikel. Wer vor allem Sorgen hat, liest die Fragen und Antworten zu Zweifeln, die wir unter Erfahrungen mit Kursen für Network Marketing gesammelt haben. Wer Zahlen und Alternativen vergleichen möchte, findet sie im Kostenartikel.
Nimm dir pro Artikel zehn Minuten und notiere dir jeweils eine Frage, die du im Gespräch stellen möchtest. So entsteht ein persönlicher Fragenkatalog, der dein Gespräch strukturiert und dir hilft, die Antworten später mit der Offerte abzugleichen.
Wie bereitest du dein Team auf den Start vor?
Sprich vor dem ersten Samstag mit allen Teilnehmenden über Erwartungen. Was erhoffen sie sich, welche Sorgen gibt es, und wie viel Zeit können sie einplanen? Eine kurze Runde reicht, wichtig ist, dass jede Stimme zählt. Halte die Antworten fest, sie sind später ein guter Massstab.
Bitte jede Person ausserdem, ein bis zwei echte Gespräche aus der letzten Zeit mitzubringen, die gut oder schlecht gelaufen sind. Mit solchen Beispielen lässt sich im Programm sehr konkret arbeiten. Und plane Raum für die Anwendung: ein fester Termin pro Woche für Rückblick und Übung macht den Unterschied.
Auch organisatorisch hilft Vorbereitung. Kläre, wer Termine koordiniert, wie Fahrten oder Betreuung geregelt sind und wie ihr mit Abwesenheiten umgeht. So bleibt die Konzentration beim Lernen und nicht bei der Logistik. Wer früh Verantwortung verteilt, entlastet die Teamleitung und erhöht die Verbindlichkeit.
Welche Fehler vermeidest du bei der Anfrage?
Ein häufiger Fehler ist, ohne Ziel anzufragen. Wer nicht weiss, was sich ändern soll, kann auch nicht beurteilen, ob ein Programm passt. Ein zweiter ist, nur die Teamleitung zu fragen und die Partner nicht einzubeziehen. Ein dritter ist, Zeitaufwand und Rechtsfragen auf später zu verschieben.
Mehr zu typischen Stolpersteinen steht im Artikel Die häufigsten Fehler bei Kursen für Network Marketing. Er hilft, die Anfrage gut vorzubereiten und Erwartungen realistisch zu setzen.
Wie behandeln wir deine Angaben?
Deine Angaben aus der Anfrage verwenden wir, um das Gespräch vorzubereiten und eine Offerte zu erstellen. Teile nur Informationen, die für die Beratung nötig sind, und verzichte auf Kunden- oder Bestelldaten deines Teams, auch auf Namen von Personen, die nicht ausdrücklich eingewilligt haben. Persönliche Angaben anderer gehören nicht in eine Anfrage, weil du sie ohne Zustimmung nicht weitergeben solltest. Bei Fragen zum Datenschutz sprich das im Gespräch offen an.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.











