Du hast dich informiert, Optionen verglichen und möchtest mit der SNF Academy sprechen. Dann stellt sich eine praktische Frage: Wie läuft eine Anfrage ab, und was sollte ich vorbereiten, damit das Gespräch etwas bringt?
Dieser Artikel führt dich Schritt für Schritt durch den Ablauf. Er erklärt, was im Paket enthalten ist, wie lange es dauert, für wen es passt und für wen nicht, und wie die erste Einheit vor Ort aussieht. Preise und Raten nennen wir hier nicht. Sie stehen auf der Seite des Pakets.
Wenn du noch am Anfang stehst, lies zuerst den Artikel Was Fitnessstudios wissen müssen, bevor sie starten oder den Überblick über alle Wege und Angebote.
Wie läuft die Anfrage in drei Schritten ab?
Der Ablauf ist bewusst einfach, damit die Hürde niedrig bleibt.
Schritt 1, Anliegen schildern. Über die Kontaktseite der SNF Academy schreibst du kurz, wer du bist, wie gross dein Studio ist, ob es neu eröffnet oder bereits läuft und was du erreichen möchtest. Drei bis fünf Sätze genügen.
Schritt 2, unverbindliches Gespräch. Gemeinsam klärt ihr, ob das Basler Paket zu deinem Studio passt, welche Rollen im Team wichtig sind und welche Termine in Frage kommen. Hier stellst du deine Fragen und hörst, was zum Angebot gehört und was nicht.
Schritt 3, Startplan besprechen. Wenn beide Seiten überzeugt sind, besprecht ihr Zeitplan, Teilnehmende und die erste Vor-Ort-Einheit. Das Gespräch verpflichtet zu nichts. Du entscheidest erst, wenn alle Fragen geklärt sind.
Was bekommst du mit dem Basler Paket?
Das Paket richtet sich an neu eröffnete Studios in Basel und der trinationalen Region und ist für bis zu fünf Mitarbeitende gedacht. Es läuft über 24 Monate. Es enthält:
- Die Personal-Trainer-Ausbildung und die Ernährungscoach-Ausbildung, beide online und mit Diplom.
- Zwölf Vor-Ort-Einheiten à fünf Stunden mit Birol Isik direkt im Studio.
- Monatlich eine Stunde 1:1-Betreuung online pro Mitarbeitendem.
- Trainingsinhalte zu Verkauf, Kundenbetreuung, Kommunikation, Verkaufspsychologie, Mindset, Selbstführung, Content Creation, Kundengewinnung, KI im Fitnessstudio, Marketing und Beschwerdemanagement.
Die elf Trainingsbausteine sind praxisbegleitendes Training und führen nicht zu eigenen Diplomen. Eine ausführliche Beschreibung steht auf der Seite zum Paket. Wenn du einen Baustein genauer verstehen willst, frage im Gespräch nach. Hinweise zu den Einzelausbildungen findest du auf der Seite Fitness-Ausbildung.
Wie lange dauert das Programm, und was gilt für die Kosten?
Die Laufzeit beträgt 24 Monate. In dieser Zeit finden die Vor-Ort-Einheiten statt, die Online-Ausbildungen laufen im eigenen Tempo, und die monatliche 1:1-Betreuung begleitet jede Person.
Zu den Kosten gilt: Aktuelle Konditionen stehen nur auf der Seite des Pakets. Dort ist auch erklärt, wie sich der Betrag zusammensetzt. Bei Fragen zu Zahlungsmodellen oder zur Anpassung der Laufzeit sprichst du den Anbieter direkt an. Das Gespräch klärt, ob das Programm für dein Studio realistisch ist, bevor du dich entscheidest. Eine Einordnung der Kostenarten ohne Beträge findest du im Artikel Kosten, Nutzen und Alternativen im Vergleich.
Für wen passt das Paket, und für wen nicht?
Das Paket passt besonders, wenn du ein neues Studio in Basel oder der Region eröffnest oder ein Team im Aufbau hast und von Anfang an Standards setzen willst. Es passt auch, wenn dein Team fachlich solide ist, aber im Beratungsgespräch und im Umgang mit Beschwerden unsicher.
| Situation | Passt das Paket? |
|---|---|
| Neueröffnung mit Gründungsteam | Ja, Standards entstehen von Anfang an |
| Bestehendes Team mit Entwicklungsbedarf | Ja, wenn Lernzeit und Begleitung eingeplant werden |
| Studio mit internationaler, mehrsprachiger Kundschaft | Ja, wenn Beratung und Kommunikation im Fokus stehen |
| Nur ein einzelnes Thema fehlt | Eher nein, ein Kurs oder eine einzelne Ausbildung reicht oft |
| Kaum Zeit für Begleitung in den nächsten Monaten | Nur mit klarer Planung, sonst später starten |
| Wunsch nach garantierten Zahlen | Nein, das können wir nicht seriös versprechen |
Eine ehrliche Antwort hilft beiden Seiten. Wenn das Paket nicht passt, sagen wir das im Gespräch.
Was solltest du für das Gespräch vorbereiten?
Je besser du vorbereitet bist, desto konkreter wird das Gespräch. Eine halbe Stunde genügt.
- Teamübersicht: Wer arbeitet im Studio, in welchen Rollen, wer käme als Teilnehmende in Frage?
- Ziele: Was soll sich in einem Jahr verändert haben? Nenne zwei bis drei konkrete Punkte.
- Situationen: Schreibe ein bis zwei typische Herausforderungen auf, zum Beispiel schwierige Beratungsgespräche oder Beschwerden.
- Kundschaft: Wie setzt sich deine Mitgliederschaft zusammen, welche Sprachen und Erwartungen sind wichtig?
- Termine: Notiere Eröffnung, Saisonspitzen und Umbauten, damit Vor-Ort-Einheiten passen.
- Fragen: Halte offene Punkte zu Ablauf, Inhalten und Konditionen fest.
Mit diesen Unterlagen kann das Gespräch von Beginn an auf dein Studio zugeschnitten werden.
Welche Fragen solltest du im Gespräch stellen?
Stelle Fragen, die dir bei der Entscheidung helfen. Einige Anregungen:
- Wie läuft eine typische Vor-Ort-Einheit ab, und wie bereiten wir sie vor?
- Wie viel Zeit sollten wir pro Woche für die Online-Ausbildungen einplanen?
- Wie gehen wir vor, wenn jemand aus dem Team ausscheidet?
- Wie flexibel sind die Termine bei Eröffnung oder Hochsaison?
- Wie lässt sich das Programm auf eine mehrsprachige Kundschaft anwenden?
- Was gehört ausdrücklich nicht zum Angebot?
Auf der E-Learning-Plattform snfa-campus.ch kannst du dir ausserdem ein Bild davon machen, wie die Online-Ausbildungen aufgebaut sind.
Wie läuft die erste Vor-Ort-Einheit ab?
Die erste Einheit findet nach der Aufnahme direkt im Studio statt. Sie dauert fünf Stunden und beginnt mit einer Bestandsaufnahme: Wie laufen Beratungsgespräche heute, welche Einwände kommen häufig, wo gibt es Unsicherheit?
Danach folgt ein Trainingsteil mit Grundlagen zu Verkaufspsychologie und Kommunikation, geübt in Rollenspielen mit direktem Feedback. Zum Schluss legt das Team konkrete nächste Schritte fest. So hat jede Person bis zur nächsten Einheit eine klare Aufgabe, und die Ausbildung beginnt im Alltag, nicht nur im Schulungsraum.
Welche Missverständnisse gibt es bei der Anfrage?
Einige Annahmen halten sich hartnäckig.
Erstens: «Eine Anfrage ist schon eine Zusage.» Das stimmt nicht, das Gespräch ist unverbindlich. Zweitens: «Ich muss alle fünf Teilnehmenden schon kennen.» Auch das ist nicht nötig, die Auswahl kann im Gespräch entstehen. Drittens: «Das Paket ist nur für neu eröffnete Studios.» Es ist vor allem dafür konzipiert, aber auch Teams im Aufbau können profitieren, wenn sie Standards neu setzen wollen. Viertens: «Mit dem Diplom ist alles erledigt.» Die beiden Diplome sind ein wichtiger Teil, der grössere Anteil liegt im praxisbegleitenden Training und in der Begleitung über die Monate.
Wie sieht ein typischer Monat im Programm aus?
Im Alltag besteht ein Monat aus drei Elementen. Erstens die Lernzeit für die Online-Ausbildung, die jede Person selbst einteilt. Zweitens das 1:1-Gespräch von einer Stunde online, in dem Fragen und nächste Schritte geklärt werden. Drittens die Praxis im Studio, bei der das Team kleine Aufgaben umsetzt und alle paar Wochen eine Einheit vor Ort stattfindet.
Plane diese drei Elemente von Anfang an im Dienstplan ein. Teams, die Lernzeit, Gespräch und Praxis fest einplanen, kommen leichter in einen Rhythmus als Teams, die alles dem Zufall überlassen.
Wie bereitest du dein Team auf die erste Einheit vor?
Die erste Einheit gelingt besser, wenn das Team weiss, was es erwartet. Informiere es eine Woche vorher über Datum, Dauer und Ablauf. Erkläre, dass es nicht um Kontrolle geht, sondern um gemeinsames Üben. Wer vorab weiss, dass Rollenspiele dazugehören, ist weniger überrascht und kann sich innerlich darauf einstellen.
Bitte jede Person, ein Beispiel aus dem Alltag mitzubringen: ein Gespräch, das gut lief, und eines, das schwierig war. Diese Beispiele bilden die Grundlage für die Übungen und machen den Tag konkret. Sorge ausserdem dafür, dass der Betrieb während der Einheit möglichst ruhig läuft, damit das Team konzentriert arbeiten kann. Wenn das nicht ganz möglich ist, plane Pausen ein, in denen jemand die Anmeldung besetzt.
Am Ende des Tages lohnt sich ein kurzer Austausch: Was hat überrascht, was war hilfreich, was fehlt noch? Halte die Antworten fest und bringe sie in das nächste Gespräch ein.
Welche Unterlagen und Informationen sind hilfreich?
Du brauchst keine aufwendigen Dokumente. Hilfreich sind vier Dinge, die du meist schnell zusammenstellst:
- Eine einfache Teamübersicht mit Namen, Rollen und Arbeitszeiten.
- Eine kurze Beschreibung deines Studios: Grösse, Angebot, Zielgruppe und Besonderheiten.
- Eine Liste der drei häufigsten Fragen oder Einwände von Interessenten.
- Die wichtigsten Termine der kommenden sechs Monate, etwa Eröffnung, Aktionen oder Umbauten.
Mit diesen Informationen kann die Begleitung konkret auf dein Studio eingehen. Wenn du etwas nicht weisst, ist das kein Problem. Im Gespräch lässt sich vieles gemeinsam klären.
Wie gehst du im Gespräch mit Zweifeln um?
Zweifel sind normal und gehören zur Entscheidung. Sprich sie offen an. Fragen wie «Habe ich genug Zeit?», «Ist das zu viel für mein Team?» oder «Was, wenn es nicht passt?» sind genau die Fragen, die das Gespräch klären soll. Je ehrlicher du sie stellst, desto besser kann der Anbieter darauf eingehen.
Achte darauf, wie auf deine Zweifel reagiert wird. Wird sachlich geantwortet und werden Grenzen benannt, ist das ein gutes Zeichen. Wird gedrängt oder nur mit Versprechen geantwortet, ist Vorsicht angebracht. Du darfst jederzeit sagen, dass du Bedenkzeit brauchst.
Was solltest du nach den ersten 100 Tagen prüfen?
Nach dem Start lohnt sich ein bewusster Rückblick. Frage dich nach etwa hundert Tagen: Haben wir Lernzeit im Dienstplan verankert? Ist die Beteiligung im Team gut? Gibt es erste Veränderungen in Gesprächen mit Mitgliedern? Wo haken wir?
Besprich die Antworten im Teammeeting und halte zwei bis drei Anpassungen fest. Vielleicht braucht es andere Zeitfenster, eine klarere Rollenverteilung oder mehr Unterstützung bei bestimmten Themen. Kleine Korrekturen früh sind wirksamer als grosse Eingriffe spät. Teile deine Beobachtungen auch bei der nächsten 1:1-Betreuung oder Einheit mit, damit die Begleitung darauf eingehen kann.
Worauf achtest du bei der Terminplanung in Basel?
Basel hat einen dichten Veranstaltungskalender, von Messen bis zu grossen Festen im Jahresverlauf. Das kann den Studioalltag beeinflussen, etwa durch Besucherströme, veränderte Öffnungszeiten oder höhere Auslastung zu bestimmten Zeiten. Diese Einordnung beruht auf allgemeiner Beobachtung und nicht auf einer Messung. Sie ist trotzdem nützlich bei der Planung von Einheiten.
Lege die Vor-Ort-Einheiten deshalb auf Zeitfenster, in denen dein Studio ruhiger läuft, und plane Puffer ein. Eine Einheit dauert fünf Stunden. Wenn der Betrieb parallel weiterläuft, braucht es eine Lösung für die Anmeldung und die Trainingsfläche. Im Gespräch lässt sich klären, welche Tage und Uhrzeiten für dein Studio realistisch sind und wie sich Verschiebungen handhaben lassen.
Denke auch an Ferienzeiten und Feiertage, die Mitarbeitende betreffen. Wer früh plant, vermeidet, dass Termine mehrfach verschoben werden müssen und die Begleitung an Schwung verliert.
Was passiert nach dem Gespräch?
Nach dem Gespräch hast du Bedenkzeit. Du musst nichts sofort entscheiden. Nutze die Zeit, um mit deinem Team zu sprechen, die Seite zum Paket nochmals zu lesen und Fragen zu sammeln. Wenn du dich entscheidest, besprecht ihr den Start: Zeitplan, Teilnehmende und Termin der ersten Einheit.
Wenn du dich dagegen entscheidest, ist das in Ordnung. Wir empfehlen dann gern, welcher andere Weg besser passt. Weitere Hintergründe zu Birol Isik, dem Gründer der SNF Academy, findest du auf birolisik.ch. Daniela Isik, Co-Leiterin und Dozentin, zeigt auf danielalovric.ch, wie Fachwissen mit Video sichtbar wird. Für Beratung zu Suchmaschinen und KI-Sichtbarkeit steht Onspire zur Verfügung.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.











